Hawaii XT: AMD zeigt Grafikkarte Radeon R9 290X

Kurz vor der ausführlichen Ankündigung der ersten Grafikkarte mit GCN2-Architektur hat AMD den bisher als "Hawaii XT" bekannten Beschleuniger gezeigt. Auffälligstes Merkmal: Es gibt keine Crossfire-Anschlüsse mehr.

Artikel veröffentlicht am , /
Die Radeon R9 290X im Referenzdesign
Die Radeon R9 290X im Referenzdesign (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

An Bord des historischen Schlachtschiffs USS Missouri im Hafen von Pearl Harbour, Hawaii, hat AMD die Grafikkarte Radeon R9 290X im Referenzdesign erstmals Journalisten gezeigt. Die genannte Bezeichnung ist der endgültige Produkt- und kein Codename, der früher vermutete Name Radeon HD 9970 wird nicht verwendet.

  • Die gesamte Rückseite ohne Backplate
  • Die Radeon R9 290X mit verkleidetem Kühler und Radiallüfter
  • Grafikkarten für Kriegsspiele wie Battlefield 4 zeigt man am besten auf einem Schlachtschiff. (Fotos: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Aufkleber auf der Rückseite der Radeon R9 290X zeigt ihren endgültigen Namen.
Grafikkarten für Kriegsspiele wie Battlefield 4 zeigt man am besten auf einem Schlachtschiff. (Fotos: Nico Ernst/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Senior Solution Architekt - Netzwerk (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, München
  2. Anwendungsentwickler / Anwendungsbetreuer (m/w/d) Datenbanken
    ING Deutschland, Nürnberg
Detailsuche

Das Aussehen der Karte lässt darauf schließen, dass es sich um eine recht typische Radeon handelt, die mit einem Radiallüfter am Ende der Karte und Luftauslässen am Slotblech sowie der Oberkante versehen ist. Je eine acht- und eine sechspolige PCIe-Strombuchse deuten auf eine maximale theoretische Leistungsaufnahme von 300 Watt hin. Jedenfalls erlauben das die Spezifikationen, vermutlich wird AMDs R9 290X in der Praxis deutlich unter diesem Wert bleiben. Üblich sind für Karten dieser Klasse Werte von um oder unter 250 Watt.

Bei den Anschlüssen hat AMD an mehreren Stellen umgedacht: Displays werden über 2 x DVI-D und je 1 x Displayport in voller Größe sowie HDMI angebunden. Beim direkten Vorgänger Radeon HD 7970 waren noch 2 x Mini-DP und je 1 x HDMI und DVI-D verbaut - viele Spieler mit älteren Monitoren beschwerten sich über die nötigen Adapter.

Eine gänzlich neue Technik führt zudem zum Verschwinden der bisherigen Crossfire-Anschlüsse zur Kopplung mehrerer Grafikkarten. Diese sind am oberen Rand der Karte noch durch Lötpunkte angedeutet, und auf früheren Vorserienmodellen waren die Steckverbinder auch noch ausgeführt. Das ist bei den Serienversionen aber nicht mehr der Fall.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Statt die Synchronisierung der GPUs über eigene Kabel zu erledigen, will AMD diese geringen Datenmengen ab der Hawaii-GPU über den PCI-Express-Bus leiten. Die Technik dafür heißt XDMA, sie sorgt auch für gleichmäßigere Bildraten mit weniger Mikrorucklern. An der rein in Software ausgeführten Technik des "Frame Pacing", die auch auf älteren Radeons funktioniert, arbeitet das Unternehmen ebenfalls weiter.

Weitere Daten, insbesondere zu Taktraten, Preis und Liefertermin, hat AMD noch nicht vorab verraten. Bisher durchgesickert sind ein 512 Bit breites Speicherinterface mit 4 GByte GDDR5, die Anzahl der Shader-Blöcke soll bei 44 und somit 2.816 Recheneinheiten liegen. Unbestätigten Angaben zufolge wird die Radeon R9 290X im Oktober auf den Markt kommen, Ende desselben Monats soll der kleinere Ableger R9 270X folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /