Haushaltshilfe: Rockets Helpling kauft Hassle.com

Die Rocket-Internet-Firma Helpling hat den britischen Konkurrenten Hassle gekauft. Das gab der Betreiber der Plattform für Haushaltshilfen am 3. Juli 2015 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Zuvor hatte Helpling bereits in Deutschland zwei Übernahmen getätigt.
Zu den finanziellen Konditionen des Zukaufs wurden keine Angaben gemacht. Nach Informationen von Tech.eu lag der Kaufpreis bei 32 Millionen Euro und wird mehrheitlich in Aktien bezahlt.
Hassle.com sei der Pionier dieses Geschäftsmodells in Europa, Marktführer in Großbritannien und in Frankreich sowie Irland aktiv. Finanziert wurde Hassle.com von Accel Partners, das auch in Facebook, Etsy, Spotify, Dropbox und Atlassian investiert hat. Alex Depledge wird CEO für die englischsprachigen Märkte. Jules Coleman wird CPO (Chief Product Officer), Tom Nimmo verantwortet weiterhin die technologische Entwicklung von Hassle.com als CTO. Helpling will nach eigenen Angaben über 100.000 Kunden pro Monat haben.
"Es war von Anfang an unser Ziel, die weltweit führende globale Marke für die private Wohnungsreinigung zu werden. Der heutige Schritt bringt uns sehr viel näher an dieses Ziel heran" , sagte Depledge, Mitgründerin von Hassle.com.
Helpling hat Geld
Die Marke Hassle.com wird weiterhin in den bestehenden Märkten aktiv bleiben. Das Gründertrio von Hassle.com wird Managementaufgaben im gemeinsamen Unternehmen bekommen. Das Unternehmen hat 60 Beschäftigte.
Helpling hatte gerade in zwei Finanzierungsrunden 56 Millionen Euro von Lakestar, Mangrove Capital, Rocket Internet und anderen Investoren erhalten.
Helpling hatte in diesem Jahr bereits die deutschen Startups Familienhelfer und Cleanagents gekauft.



