Hauptuntersuchung: Tesla Model S beim TÜV nur knapp vor Verbrennern von Dacia

Bei den TÜV-Prüfungen schneidet das Model S nicht viel besser ab als sehr günstige Verbrenner. Andere E-Autos sind da besser.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Das Tesla Model S schneidet beim TÜV nicht besonders gut ab.
Das Tesla Model S schneidet beim TÜV nicht besonders gut ab. (Bild: Elijah Nouvelage/File Photo/Reuters)

Der TÜV-Verband hat sich vier beliebte Elektro-Modelle näher angesehen und herausgefunden: Auch Elektroautos schwächeln beim TÜV - abhängig vom Modell kann der Prüfbericht durchwachsen ausfallen. Teslas Model S schneidet dabei nicht besonders gut ab. Grundlage ist die Auswertung von insgesamt 9,6 Millionen Prüfungen verschiedener Fahrzeuge.

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Für die vorgelegte Auswertung wurden vier beliebte Elektrofahrzeuge der vergangenen Jahre näher untersucht. Das sind der BMW i3, Renault Zoe, Smart Fortwo Electric Drive und Tesla Model S. Der elektrische Smart Fortwo schnitt am besten ab: Nur 3,5 Prozent der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel und fielen damit bei der Hauptuntersuchung durch. Es folgen der BMW i3 (4,7 Prozent), der Renault Zoe (5,7 Prozent) und der Tesla Model S (10,7 Prozent).

Zum Vergleich: Bei den zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren liegt der Anteil der untersuchten Autos mit erheblichen Mängeln bei 4,7 Prozent. Verglichen mit Verbrennern rangieren den Angaben zufolge hinter dem Tesla nur noch der Dacia Duster und der Dacia Logan. "Neben Mängeln am Nebellicht und am Abblendlicht machen dem Model S bei der HU vor allem Probleme mit den Querlenkern zu schaffen", heißt es. In dem TÜV-Report werden insgesamt 128 Verbrenner berücksichtigt.

Ein auffälliger Fund der Prüfer in Bezug auf die Elektroautos: Probleme mit den Bremskomponenten seien typisch für E-Fahrzeuge, erklärt der TÜV. Der Grund: Sie werden im Vergleich zu Verbrennern deutlich seltener benutzt und korrodieren deshalb häufiger. Auch wenn viele Stromer schon beim Loslassen des Beschleunigungspedals bremsen (One-Pedal-Driving), rät der TÜV deshalb dazu, die Bremsen möglichst bei jeder Fahrt zu benutzen und sie regelmäßig warten zu lassen.

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Lachser 01. Feb 2022

Viel schlimmer, die rosten total schnell durch und fallen dann sogar ab. Musst mal...

Spiritogre 31. Jan 2022

No, würde er nicht.

neocron 31. Jan 2022

haettest du den gesamten Unterhaltungsverlauf gelesen, haettest du verstanden weshalb er...

neocron 31. Jan 2022

Meine Guete, welch Gefasel schon wieder. Wahrscheinlicher ist es einfach, dass sich...



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