Abo
  • Services:
Anzeige
Die Spieleübersicht in der Hatch-App
Die Spieleübersicht in der Hatch-App (Bild: Hatch)

Hatch: Games ohne Installation auf dem Smartphone spielen

Die Spieleübersicht in der Hatch-App
Die Spieleübersicht in der Hatch-App (Bild: Hatch)

Hatch ist ein neues Streaming-Abo für Spiele auf Android-Geräten: Nutzer können Games direkt vom Cloud-Server auf ihr Smartphone oder Tablet streamen, ohne sie vorher installieren zu müssen. Spiele können zudem auch immer zu zweit gespielt werden, indem die Steuerung über die Cloud geteilt wird.

Ehemalige Rovio-Mitarbeiter haben mit Hatch einen neuen Spiele-Service für Android-Geräte vorgestellt. Hatch ist eine App, die ihren Nutzern Zugang zu Spielen ermöglicht, die direkt über einen Cloud-Server gespielt werden können. Abgesehen von der Hatch-App müssen daher keine weiteren Programme installiert werden.

Anzeige


Golem.de konnte sich Hatch auf der Slush 2016 bereits kurz ansehen: Die Spiele werden in der Hatch-App ausgewählt, die Anwendungen werden sowohl nach Genres sortiert als auch auf einer Vorschlagseite angezeigt. Startet der Nutzer ein Spiel, wird es auf dem Hatch-Server geladen und auf das Smartphone oder Tablet gestreamt. Die Wartezeit bis zum Spielstart ist dabei nicht länger, als wenn ein Game direkt auf dem Gerät gestartet wird. Eine störend hohe Latenz bei der Eingabe konnten wir nicht beobachten.

  • Ein Druck auf den Play-Button startet das Spiel aus der Hatch-App heraus - ohne dass Nutzer es vorher extra installieren müssen. (Bild: Hatch)
  • Aufgenommene Gameplay-Videos können über ein eigenes soziales Netzwerk geteilt werden. (Bild: Hatch)
  • Der Spieleauswahlbildschirm der Hatch-App (Bild: Hatch)
Ein Druck auf den Play-Button startet das Spiel aus der Hatch-App heraus - ohne dass Nutzer es vorher extra installieren müssen. (Bild: Hatch)

Spezielles Streamingverfahren soll Datenvolumen nicht zu stark belasten

Zur Datenübertragung nutzt Hatch kein einfaches Videostreaming. Wie die Technik genau funktioniert, wollten die Unternehmensvertreter nicht verraten. Teilweise sollen die Grafiken auf dem Gerät selbst erzeugt werden. Teile des Spiels sollen nach dem ersten Laden auf dem mobilen Gerät zwischengespeichert werden.

In der Demo lief das uns gezeigte Spiel bis auf wenige Hakler am Anfang weitgehend flüssig. Das Ruckeln soll den Hatch-Machern zufolge nur zu Beginn einer Spielesession auftreten. Die Spieleübertragung soll in etwa so viel Datenvolumen erfordern wie ein High-Quality-Song bei Spotify. Als Partner bei den Cloud-Servern hat sich Hatch mit Huawei zusammengetan.

Social-Media-Optionen mit Zwei-Spieler-Modus

Zusätzlich zur Cloud-Komponente bietet Hatch zudem Social-Media-Optionen. Spieler können Videos von ihren Spielesessions machen und diese im sozialen Netzwerk von Hatch posten. Außerdem können Nutzer sehen, welche Spiele ihre Freunde aktuell spielen. Besonders interessant ist die Funktion "Shared Single Player": Hier können Spiele zu zweit gespielt werden, die eigentlich nur für einen Spieler gedacht sind.

Dabei lädt ein Spieler den zweiten direkt aus seinem Spiel heraus ein, der daraufhin das gleiche Spiel auf seinem Mobilgerät angezeigt bekommt - ebenfalls aus der Cloud geladen. Die Eingaben beider Spieler sind dann parallel und synchron auf beiden Geräten zu sehen. Nutzer können sich dann beispielsweise die Steuerung einer Figur aufteilen oder ein Spieler hilft dem anderen, wenn dieser nicht weiterkommt.

Für Shared Single Player müssen Programmierer keine Anpassungen an ihren Apps vornehmen, wenn diese über Hatch laufen. Generell laufen auf den Hatch-Servern die Standard-Android-Versionen der Spiele; auf dem Cloud-Server werden diese wie auf einem normalen Android-Gerät gestartet.

Als kostenlose Version und Premium-Variante geplant

Hatch soll grundsätzlich kostenlos sein, in den Menüs wird dann Werbung angezeigt. Zusätzlich soll es ein Premium-Modell geben, bei dem Nutzer wie etwa bei Musik-Streaming-Diensten einen monatlichen Beitrag zahlen. Eine genaue Zahl konnten die Macher uns nicht nennen, die Kosten sollen aber vergleichbar mit Spotify sein. Alle Spiele bei Hatch kommen ohne In-Game-Käufe und können ohne weitere Zahlungen gespielt werden.

Hatch soll zu Beginn mit ungefähr 100 Spielen starten, darunter auch einige Games, die es exklusiv nur bei Hatch geben wird. Generell sollen nur Spiele für Hatch verfügbar gemacht werden, die problemlos gestreamt werden können. Als Partner konnten die Macher einige namhafte Entwicklerstudios gewinnen, wie beispielsweise Ubisoft, Taito, Bandai Namco, SNK oder Rovio. Hatch soll in der ersten Jahreshälfte 2017 starten, zunächst auf Einladung für Android, später auch für andere Plattformen.


eye home zur Startseite
migrosch 30. Nov 2016

Ich denke nicht, daß die Spiele selbst werbefrei sind - das muss dann im spiel gekauft...

staeff 30. Nov 2016

Genau so lang, wie man braucht um eine Banane zu essen. Ich liebe es, wenn statt echten...

Emulex 30. Nov 2016

Kenne Shield nicht - ist das nicht nur im lokalen Netzwerk ? Steam funktioniert da auch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. OMICRON electronics GmbH, Klaus (Österreich)
  2. TUI AG, Hannover
  3. Suzuki Deutschland GmbH, Bensheim
  4. TUI Cruises GmbH, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. ab 129,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 3,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  2. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  3. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform

  4. Frühstart

    Kabelnetzbetreiber findet keine Modems für Docsis 3.1

  5. Displayweek 2017

    Die Display-Welt wird rund und durchsichtig

  6. Autonomes Fahren

    Neues Verfahren beschleunigt Tests für autonome Autos

  7. Künstliche Intelligenz

    Alpha Go geht in Rente

  8. Security

    Telekom-Chef vergleicht Cyberangriffe mit Landminen

  9. Anga

    Kabelnetzbetreiber wollen schnelle Analogabschaltung

  10. Asus

    Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

  1. Re: Hat uns die Dieselaffäre nichts gelehrt?

    Kleba | 15:44

  2. Re: Interessant zu wissen wäre

    M.P. | 15:43

  3. Re: Bluetooth

    gadthrawn | 15:41

  4. Re: offenkundig strafbare Inhalte

    Der Held vom... | 15:38

  5. Re: Irgendwie unstimmig

    gadthrawn | 15:38


  1. 14:21

  2. 13:56

  3. 12:54

  4. 12:41

  5. 11:58

  6. 11:25

  7. 10:51

  8. 10:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel