Hat noch Potenzial: Neustart für Googles Glass

Googles Finanzchef Patrick Pichette hat auf der Telefonkonferenz nicht nur die Quartalszahlen besprochen, sondern sich auch zum aktuellen Stand von Google Glass geäußert(öffnet im neuen Fenster) . Prinzipiell gebe es bei Google drei Projektstatus-Kategorien und Google Glass würde in die mittlere fallen. Damit sei das Projekt nicht gescheitert, sondern gestoppt, bis sich das Team neu aufgestellt hat.
Alle Projekte würden mit kleinen Teams starten, die Meilensteine erreichen müssen. Gelingt ihnen das, so erhalten diese Abteilungen mehr Geld und versuchen sich an weiteren Zwischenzielen. Als Beispiel nannte Pichette Google Fiber und erklärte weiter: "In anderen Fällen, wenn die Teams ihre Ziele nicht erreichen, wir aber der Ansicht sind, da stecke noch Potenzial drin, könnten wir sie nach einer Pause fragen, um ihre bisherige strategische Ausrichtung zu überarbeiten - das haben wir bei Google Glass getan."

In die dritte Kategorie fallen hingegen Projekte, die nicht die erhoffte Wirkung erzielt hätten - diese werden dann schlussendlich eingestellt. Beispiele führte Pichette nicht an, zuletzt traf diese laut Googles Finanzchef schwierige Entscheidung die Bump -App und das Onlinenetzwerk Orkut .
Google hatte das Betaprogramm der Google Glass Mitte Januar 2015 eingestellt , die Explorer Edition der Datenbrille ist nicht mehr im Shop erhältlich und es werden keine neuen Apps mehr für sie entwickelt.
Die nächste Version der Google Glass soll mit Intel-Hardware auf x86-Basis arbeiten, bisher steckte ein ARM-System-on-a-Chip von Texas Instruments in den Explorer Editions der Datenbrille.



