Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Haswell-Refresh mit Z97: Asus-Boards mit Sata-Express und M.2

Noch bevor die neuen Intel-CPUs vorgestellt werden, kündigt Asus seine neuen High-End-Mainboards der Serien Channel, ROG und TUF mit Sockel 1150 an. Neu sind die Schnittstellen für Speichermedien, aber auch einige Detaillösungen für Technikfans – und eine komplett neue Modellreihe namens Ranger.
/ Nico Ernst , Marc Sauter
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Eines der neuen Asus-Mainboards mit Sata Express (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
Eines der neuen Asus-Mainboards mit Sata Express Bild: Nico Ernst/Golem.de

Offiziell erscheint der Haswell-Refresh erst am 11. Mai, gleich 43 neue Desktop- und Mobile - sowie neun Xeon -Prozessoren ergänzen dann Intels Portfolio. Passend dazu gibt es neue Platform Controller Hubs (PCH) und Mainboards: Asus hat 22 Platinen mit Z97- sowie H97-PCH plus M.2- und Sata-Express-Schnittstelle angekündigt. Die Boards unterteilt der Hersteller in die TUF-, die ROG- und die Channel-Serie.

Neu bei der 9er-Generation ist die native Unterstützung der M.2-Schnittstelle: Diese bindet SSDs mit vier PCIe-2.0-Lanes an, damit sind bis zu 2 GByte/s möglich. Derzeit ist einzig Samsungs XP941 mit einer Lesegeschwindigkeit von bis zu 1.400 MByte/s erhältlich, sie wird allerdings nur im OEM-Segment angeboten. Alle anderen SSDs für M.2-Slots nutzen das langsamere SATA-6Gbps-Protokoll (bis zu 600 MByte/s).

Weiterhin unterstützen viele der neuen Boards Sata Express per ASM106SE-Controller . Damit sind theoretisch 1,6 GByte/s übertragbar, entsprechende Laufwerke fehlen jedoch bisher. Daher hat Asus zwei Boxen gezeigt, die je zwei M.2- oder Sata-Laufwerke aufnehmen. Erstere werden durch Sata Express künstlich limitiert, SSDs mit Sata-Interface erreichen selbst im Raid 0 nur theoretisch 1.200 MByte/s.

Die Channel-Mainboard-Serie beinhaltet das Z97-Deluxe NFC & WLC, das Z97-Deluxe, das Z97-Pro Wi-Fi ac, das Z97-Pro, das Z97-A, das Z97-C, das Z97-K, das Z97M-Plus sowie das Z97I-Plus. Hinzu kommen das H97-Pro, H97-Plus, H97M-Plus, H97M-E und H97I-Plus. Diese Platinen umfassen ein Mini-ITX- und mehrere Micro-ATX-Boards. Die Channel-Serie ist für kleine HTPCs bis hin zu Workstations gedacht, alle unterstützen Asus' PCI-Express-Steckkarte Thunderbolt-EX .

Das Sabertooth Mark 1 und Mark 2 sowie das Gryphon Z97 Armor Edition und das Gryphon Z97 gehören zur "The Ultimate Force" . Asus bewirbt diese Platinen mit einer besonders langen Lebensdauer, einer speziellen Abdeckung und neuerdings auch dem Dust-de-Fan der Sabertooth-Boards. Dieser Lüfter hat nicht nur dem Namen nach etwas mit der Wüstenmap aus Counter Strike zu tun: Er sitzt nahe der I/O-Blende auf Höhe der Spannungswandler und pustet Staub aus dem Gehäuse, bevor er Frischluft zuführt.

Der Fan Xpert und eine spezielle Multiplikatorfunktion ermöglichen das Anpassen des CPU-Taktes an Anwendungen: Battlefield 4 soll mit 4,5 GHz und 70 Prozent Lüftergeschwindigkeit laufen? Kein Problem. Die M.2-Schnittstelle fehlt jedoch bei allen TUF-Boards, das Sabertooth Mark 1 bietet zumindest Sata Express.

Die ROG-Serie, die "Republic of Gamers", erhält Zuwachs durch die Ranger-Reihe. Diese stellt eine abgespeckte Version der Hero-Boards dar und beinhaltet damit die günstigen ATX-Platinen von Asus. Die Veränderungen betreffen unter anderem die Anzahl an Sata-Ports und die Spannungswandler. Die M.2-Schnittstelle ist bei allen ROGs-Boards vorhanden, hinzu kommen der LAN Guard und eine Netzwerksoftware, die Daten für Spiele priorisiert.

Neben einem Hero und einem Ranger zeigte Asus noch ein Gene im Micro-ATX-Format. Erst auf der Computex-Messe Anfang Juni 2014 sollen die ATX-Boards Extreme und Formula sowie Impact (Mini-ITX) folgen.


Relevante Themen