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Hasskommentare: Zuckerberg räumt Fehler ein

Die Kritik aus Politik und Öffentlichkeit am Umgang von Facebook mit Hasskommentaren ist berechtigt: Das hat Firmenchef Mark Zuckerberg bei einem Treffen mit Studenten und Schülern in Berlin gesagt.
/ Peter Steinlechner
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Mark Zuckerberg bei seinem Besuch in Berlin (Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images)
Mark Zuckerberg bei seinem Besuch in Berlin Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images

Bei einem Treffen mit Studenten und Schülern in Berlin hat Mark Zuckerberg eingeräumt, dass Facebook Fehler im Umgang mit Hasskommentaren gemacht hat. "Ich glaube nicht, dass wir einen wirklich guten Job gemacht haben" , sagte Zuckerberg. "Bei Facebook und in unserer Community gibt es keinen Platz für Hasskommentare" , betonte der Chef des sozialen Netzwerks auf die entsprechende Frage eines Studenten aus Potsdam.

Laut Zuckerberg habe unter anderem ein Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel zu einem Umdenken geführt. Seit Mitte Januar 2016 löschen im Auftrag von Facebook rund 200 mehrsprachige Mitarbeiter des zu Bertelsmann gehörenden Dienstleisters Arvato die gemeldeten Hasskommentare auf Facebook.

Zuckerberg befindet sich seit Donnerstag zu einem zweitägigen Besuch in Berlin. Bei dem Treffen waren rund einhundert von Facebook ausgewählte Schüler und Studenten anwesend. Die gestellten Fragen waren offenbar im Vorfeld abgesprochen, echte Diskussionen gab es keine.


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