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Will strenger bei der Kontrolle von Hasskommentaren sein: Facebook.
Will strenger bei der Kontrolle von Hasskommentaren sein: Facebook. (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Hasskommentare: Facebook will härter gegen Gewaltdrohungen vorgehen

Will strenger bei der Kontrolle von Hasskommentaren sein: Facebook.
Will strenger bei der Kontrolle von Hasskommentaren sein: Facebook. (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Seit Monaten wird Facebook vorgeworfen, fremdenfeindliche Hasskommentare nicht konsequent genug zu löschen. Jetzt verspricht das Online-Netzwerk ein konsequenteres Vorgehen bei Gewaltdrohungen.

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Facebook kündigt nach monatelanger Kritik ein härteres Vorgehen gegen Hasskommentare an. In Zukunft würden "in Deutschland Androhungen von physischer Gewalt als glaubhafte Drohungen eingeschätzt und entfernt", teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit. Bisher sollten bei der Abwägung, ob ein Eintrag entfernt wird, mehrere Faktoren berücksichtigt werden - zum Beispiel, wie realistisch es erscheine, dass eine Drohung umgesetzt werde.

"Ich bin überzeugt, dass dies zur Folge hat: Es werden deutlich mehr kontroverse Inhalte auf Facebook in Deutschland gesperrt", erklärte Facebook-Sprecherin Tina Kulow. Auch die Toleranz gegenüber leichtfertig dahingeschriebenen Kommentaren mit fremdenfeindlichem Unterton werde dadurch eingeschränkt. Dabei würden Facebooks sogenannte Gemeinschaftsstandards nicht geändert, "aber wir verbessern die Art und Weise, wie wir sie in Deutschland umsetzen, nachhaltig".

Task Force mit dem Bundesjustizministerium

Facebook wurde in Deutschland immer wieder vorgeworfen, fremdenfeindliche Inhalte auch nach Hinweisen von Nutzern nicht konsequent genug zu entfernen. Zudem stellte ein Würzburger Anwalt Strafanzeigen gegen Manager des Online-Netzwerks. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach das Problem im September bei einer UN-Konferenz in New York direkt bei Gründer Mark Zuckerberg an. Facebook betonte immer wieder, man nehme das Thema sehr ernst und richtete im September unter anderem eine Task Force mit Bundesjustizminister Heiko Maas ein.

Maas (SPD) begrüßte nun den Schritt des Online-Netzwerks: "Es ist gut, dass Facebook dem Druck endlich nachgibt und beginnt, sich zu seiner Verantwortung zu bekennen." Das könne allerdings nur ein erster Schritt sein. "Fremdenfeindliche und rassistische Hassbotschaften, die gegen Strafgesetze verstoßen, müssen schneller und umfassender aus dem Netz verschwinden."

Die neue Richtlinie zur Entfernung von Gewaltdrohungen sei zusammen mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) entwickelt worden, der Facebook beigetreten sei, erklärte das Netzwerk.


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ThadMiller 27. Nov 2015

Nich alles was im ersten Moment nach Meinung aussieht, ist auch eine Meinung. 2+2=5 ist z...

chefin 25. Nov 2015

Aber ihn wegen jeder emotionalen Auffälligkeit gleich zu kriminalisieren ist auch keine...



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