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Hasselblad setzt auf Touch-Bedienung

Hasselblad setzt weitgehend auf eine Bedienung per Touchscreen, die uns schon bei unserem Hands on auf der Photokina 2016 gut gefallen hat. Der Bildschirm der Fuji bietet zwar auch die Möglichkeit zur Toucheingabe, aber nur beim Fokussieren und bei der Bildwiedergabe, und diese Funktion muss eigens aktiviert werden.

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Die Hasselblad-Kamera hat deshalb nur wenige Bedienelemente. Oben auf dem Gehäuse befinden sich der Einschaltknopf, der Auslöser, ein versenkbares Einstellrad, über das der Aufnahmemodus für die Kamera eingestellt wird, ein Knopf für den Wechsel zwischen manuellem und Autofokus sowie einer für die Einstellung der Lichtstärke und des Weißabgleichs. Hinzu kommen zwei Einstellräder, eines vorn und eines hinten sowie fünf Tasten neben dem Display.

Die Bedienung des Touchscreens folgt einem einfachen Prinzip. Ganz egal, in welchem Untermenü der Nutzer sich befindet: Mit einer Wischgeste von oben nach unten landet der Nutzer immer wieder im Hauptmenü zum Fotografieren. Die Parameter - Blende, Belichtungszeit, Lichtstärke, Belichtungskorrektur oder Modus - lassen sich einfach ändern, indem der Nutzer darauf tippt. Es öffnet sich ein kleines Menü, der gewünschte Wert wird per Geste eingestellt. Praktisch fanden wir auch die große Schrift und die großen Icons, die gerade älteren Nutzern, die auf kurze Distanz nicht mehr so gut sehen, den Umgang mit der Kamera erleichtert.

Beide Kameras haben einen elektronischen Sucher - mit allen Vor- und Nachteilen: Der Fotograf sieht im Sucher bereits das Bild, das er aufnimmt. Das gilt auch für Veränderungen der Blende oder der Belichtung. Fokus-Peaking hilft beim manuellen Fokussieren. Das bedeutet, die Elemente im Bild, die scharf sind, werden im Sucherbild farblich hervorgehoben.

Nachteil ist, dass es einige Sekunden dauert, bis der Sucher nach dem Auslösen wieder etwas anzeigt. Für Fotografen, die einen optischen Sucher gewohnt sind, ist das eine Umstellung. Von der Auflösung her unterscheiden sich die beiden Sucher: Hasselblad bietet 2,36 Millionen Bildpunkte, Fuji 3,69 Millionen Bildpunkte. Zum Vergleich: Der Sucher unserer Systemkamera GH5 hat 3,68 Millionen Bildpunkte.

Der Sucher der X1D ist anders als der der Fuji fest montiert. Der mitgelieferte Sucher der GFX 50S wird auf den Blitzschuh geschoben. Einen Schachtsucher, wie ihn die analoge Mittelformatfotografen schätzten, gibt es für beide Kameras nicht. Aber Fuji bietet als Zubehör immerhin einen Adapter an, mit dem sich der Sucher 90 Grad zur Seite und 45 Grad nach oben klappen lässt.

Das unterscheidet eine Mittelformatkamera aber noch nicht von einer herkömmlichen digitalen Systemkamera oder einer DSLR.

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 Hasselblad X1D vs Fuji GFX 50S: Wer braucht Mittelformatkameras zum Preis eines Kleinwagens?Der Sensor macht den Unterschied 
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fotografer 14. Aug 2018

Da die Mittelformat Kamereas aber nicht so Lichtstarke Objektive nutzen oft nur F4 F3,5...

B.I.G 04. Jul 2018

Sehr gerne, den Aufwand um einen Brauchbaren Vergleich zwischen den Formaten zu...

ArcherV 03. Jul 2018

Edit: Was mir gestern noch eingefallen ist: Die Kamera darf nicht zu neu sein. Ich nutze...

sg-1 01. Jul 2018

hast du auch einen Tipp für mich?

t3st3rst3st 30. Jun 2018

Einem Irrtum unterlegen? Die Damit mit Haar stammt nicht von Golem sondern DPReview...


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