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Hasselblad Lunar: Luxus-Systemkamera zum Mondpreis

Mit der Lunar hat Hasselblad seine erste Systemkamera angekündigt. Sie sieht aus wie eine miniaturisierte DSLR, doch ein Spiegel ist nicht eingebaut. Stattdessen setzt Hasselblad auf Carbon, Titan, Holz und andere Edelmaterialien. Das hat seinen Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
Hasselblad Lunar
Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)

Die Hasselblad-Systemkamera Lunar soll rund 5.000 Euro kosten und erinnert mit ihrem Namen an das Apollo-Programm der Nasa, bei dem die Astronauten ebenfalls Modelle des schwedischen Herstellers zum Mond mitnahmen. Die Lunar unterscheidet sich von diesen Analogkameras deutlich und ist im Luxusbereich angesiedelt. Sie soll mit einem 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format ab 2013 auf den Markt kommen.

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Bislang hatte Hasselblad fast nur Mittelformatkamerasysteme im Angebot. Mit der Lunar will das Unternehmen gleich ein neues Segment schaffen. Die Lunar-Systemkamera ist im Luxusbereich angesiedelt, in dem es bislang noch keinen Mitbewerber gibt - zumindest nicht in dieser Preisklasse.

  • Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)
Hasselblad Lunar (Bild: Hasselblad)

Bei der Lunar sollen Materialien wie kohlefaserverstärkte Kunststoffe, Titan, Holz, Leder und Gold zum Einsatz kommen. Die Ergonomie soll durch das neue Gehäuse deutlich verbessert worden sein. Das gilt insbesondere für den weit ausladenden Handgriff. Eine funktionsfähige Kamera zeigt Hasselblad auf der Photokina 2012 aber noch nicht.

Die neue Kamera basiert technisch auf der Sony NEX-7. Hasselblad ist zu diesem Zweck eine Kooperation mit Sony eingegangen. Das Lunar-Gehäuse ist jedoch vollkommen anders aufgebaut als das der deutlich preiswerteren Sony-Kamera. Dennoch lassen sich Sonys E-Objektive ebenso anschließen wie die Sony-A-Objektive. Für diese muss allerdings ein Adapter angeschafft werden. Hasselblad-eigene Objektive können offenbar nicht genutzt werden - einen entsprechenden Hinweis vermied der schwedische Hersteller zumindest. Ob es weitere technische Unterschiede jenseits des Gehäuses gibt, ist unbekannt.

Die neue Kamera soll mit 25 Autofokuspunkten aufwarten und in RAW und JPEG aufnehmen. Bei der Bildkomposition soll neben dem 3 Zoll großen Bildschirm ein OLED-Sucher helfen. Ein optischer Sucher fehlt hingegen. Damit dürfte die Lunar Hasselblads erste Kamera sein, die diese Funktion nicht beinhaltet.

Einen Anschluss an ein externes Mikrofon und eine Videoaufnahme in Full-HD sind ebenfalls wie bei der Sony NEX-7 möglich. Die Serienaufnahmegeschwindigkeit soll bei 10 Bildern pro Sekunde liegen. Der Sensor arbeitet im Bereich von ISO 100 bis 16.000.

Die Hasselblad Lunar soll im ersten Quartal 2013 zu einem Preis von rund 5.000 Euro auf den Markt kommen. Sie soll in diversen Ausstattungsvarianten angeboten werden. Das besondere Augenmerk gilt dabei dem weit herausragenden Handgriff. In Japan ist es üblich, Mittelformatkameras mit besonders aufwendig gearbeiteten Handgriffen auszustatten - bei Systemkameras ist das noch neu.



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nicosocha 21. Mär 2013

Also ich arbeite als professioneller Fotograf und manchmal nehme ich LiveView und...

L83 21. Sep 2012

Kaum, ein Sony Clone (APS-C?)

violator 20. Sep 2012

Cool, dann ist Porsche usw. auch so gut wie pleite, bloß weil sie von ner anderen Marke...

User2 19. Sep 2012

Wiso entschuldigen? Man sollte dazu stehen was man schreibt, und das was du geschrieben...

Anonymer Nutzer 19. Sep 2012

Zu den Hochzeiten für Fotografen schon alleine deshalb notwendig da man ohne die markante...


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