Hasselblad: DJI hebt mit 50-Megapixel-Luftbildkamera ab
Unter die neue Drohne Matrice 600 von DJI lässt sich eine Hasselblad-Kamera A5D(öffnet im neuen Fenster) mit 50 Megapixeln Auflösung unterschnallen, die mit einem Gimbal auf die Motive ausgerichtet wird. DJI hatte 2015 eine Minderheitsbeteiligung bei Hasselblad erworben. DJI stößt mit dem neuen Modell ins Profisegment der Luftbildfotografie vor.

Die staubdichte Mittelformatkamera A5D(öffnet im neuen Fenster) basiert auf der H5D-Kamera von Hasselblad. Der Sensor misst 43,8 x 32,9 mm und arbeitet zwischen ISO 100 und 6.400. Die Kamera speichert auf Compact-Flash-Karten und kann 50 Bilder pro Minute aufzeichnen. Die Kamera ist mit einem Hasselblad-HC 3,5/50mm-Objektiv ausgerüstet, dessen Fokussierung fest auf unendlich eingestellt ist.
Die professionelle Drohne(öffnet im neuen Fenster) ist mit sechs Akkus ausgerüstet, überträgt Bilder mit dem selbst entwickelten Funksystem Lightbridge 2 und kostet zusammen mit der Hasselblad-Kamera netto rund 25.000 Euro. Nach Herstellerangaben bleibt die Drohne auch dann in der Luft, wenn ein Akku ausfällt. Sicherheitshalber können Benutzer aber den Akkustatus auch während des Fluges überprüfen.
Die DJI Matrice 600 kann bis zu 6 kg Nutzlast in die Luft heben und soll bis zu 5 km weit fliegen können. Mit Akkus wiegt die Drohne allein 9,6 kg und misst 1668 mm x 1518 mm x 759 mm.
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