Harman Kardon Invoke: Erster Cortana-Lautsprecher vorgestellt

Harman Kardon hat einen ersten Lautsprecher mit Cortana als digitalem Assistenten vorgestellt. Der smarte Lautsprecher ähnelt vom Funktionsumfang her den Echo-Lautsprechern von Amazon. Das Cortana-Pendant erlaubt die Nutzung von Skype.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Invoke-Lautsprecher läuft mit Microsofts Cortana.
Der Invoke-Lautsprecher läuft mit Microsofts Cortana. (Bild: Harman Kardon)

Der erste smarte Lautsprecher mit Cortana soll im Herbst dieses Jahres erscheinen - er kommt allerdings nicht von Microsoft, sondern von Harman Kardon. Der Lautsprecherspezialist hatte bereits im Dezember 2016 verkündet, an einem smarten Lautsprecher mit Cortana zu arbeiten und ihn dieses Jahr auf den Markt bringen zu wollen. Vorerst wird es den Invoke getauften Lautsprecher nur in den USA geben, einen Preis dafür hat der Hersteller noch nicht genannt. Seit dem 22. Oktober 2017 kann der Invoke-Lautsprecher in den USA für 200 US-Dollar gekauft werden. Weiterhin gibt es keine Informationen dazu, wann Invoke nach Deutschland kommt.

Harman Kardon respektive Microsoft greifen damit das Konzept der Echo-Lautsprecher von Amazon auf. Amazons Geräte laufen mit dem eigenen digitalen Assistenten Alexa. Auch Google hat mit Home bereits einen smarten Lautsprecher im Sortiment, bisher aber nicht in Deutschland. Bis Ende Juni 2017 will Google Home nach Deutschland bringen.

  • Invoke - smarter Lautsprecher mit Microsofts Cortana (Bild: Harman Kardon)
  • Invoke - smarter Lautsprecher mit Microsofts Cortana (Bild: Harman Kardon)
  • Invoke - smarter Lautsprecher mit Microsofts Cortana (Bild: Harman Kardon)
Invoke - smarter Lautsprecher mit Microsofts Cortana (Bild: Harman Kardon)

Bezüglich der Bauform orientiert sich Harman Kardon sehr stark an Amazons Echo-Lautsprecher. Beide stecken in einem hohen Zylinder, der den Klang rundum verteilt. Oben haben beide einen Drehring zur Justage der Lautstärke. Im Unterschied zum Echo-Modell ist der Invoke unten dicker als oben. Auch Invoke wird mit der Sprache bedient und sieben Mikrofone lauschen in den Raum. Cortana reagiert so auf ein Signalwort und interagiert dann mit der Sprache mit dem Anwender.

Cortana hilft

Außer zur Musikwiedergabe kann der Lautsprecher Aufgaben übernehmen. Cortana soll Fragen beantworten, über das Wetter informieren, Termine verwalten, auf Staus hinweisen, aktuelle Nachrichten mitteilen oder das Smart Home steuern können. Der Invoke kann Skype zum Telefonieren verwenden.

Microsoft will Cortana langfristig für Drittanbieter öffnen. Entwickler können Skills anbieten, die Cortana neue Funktionen beibringen. Dieses Konzept verwendet Amazon auch bei Alexa. Mit Hilfe von Skills werden neue Funktionen bereitgestellt, die in Alexa selbst nicht enthalten sind.

Apple fehlt noch

Seit längerem gibt es die Vermutung, dass auch Apple an smarten Lautsprechern arbeitet, die dann mit dem hauseigenen digitalen Assistenten Siri funktionieren. Möglicherweise wird Apple ein solches Gerät Anfang Juni 2017 vorstellen. Der langjährige Marketingchef von Apple, Phil Schiller, hat gerade Andeutungen gemacht, dass Apple hier einen anderen Ansatz verfolgt. Im Gespräch mit Gadgets 360 sagte Schiller, dass digitale Assistenten einen Bildschirm benötigen würden. Demnach könnte Apples eigener Lautsprecher ein Display haben. Amazon will mit dem Echo Show einen Lautsprecher mit 7-Zoll-Display auf den Markt bringen.

Nachtrag vom 23. Oktober 2017

Der Artikel wurde aktualisiert und enthält nun den Preis und den Verkaufsstart in den USA.

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Vielfalt 10. Mai 2017

lässt sich Cortana auch jetzt schon um Funktionen erweitern (Apps with Cortana im...

MFGSparka 09. Mai 2017

Dann wären es aber vier ;-) Alexa, Google, Cortana, Siri

Donnergurgler 09. Mai 2017

+1 Wobei man aber mit dem Smartphone sowieso schon Camera und Mikrofon offen in der...

Bouncy 09. Mai 2017

Also im Grunde würde ich technisch gesehen MS sogar den Vorzug gegenüber Amazon geben...



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