Hardware: Ungewöhnliches Mainboard hat 20 USB-Anschlüsse

Das PEB-9783G2AR ist mit Comet-Lake-S-Prozessoren kompatibel. Für die vielen USB-Ports wurden teilweise SATA-3-Verbindungen umfunktioniert.

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Das Mainboard mit 20 USB-Anschlüssen hat auch zwei Ethernet-Ports.
Das Mainboard mit 20 USB-Anschlüssen hat auch zwei Ethernet-Ports. (Bild: Portwell)

Das US-Unternehmen Portwell hat ein Mainboard vorgestellt, das durch 20 USB-Ports auffällt. Das PEB-9783G2AR wird im eher seltenen FlexATX-Formfaktor gebaut, welcher 229 x 191 mm misst und damit kleiner ist als microATX. Die Chipsätze W480E und Q470E sind jeweils für Comet-Lake-S-CPUs wie den Intel Core i7-10700K oder die aktuelle Xeon-W-Serie geeignet.

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Der Hersteller verspricht, dass die USB-Ports mit voller USB-3.1-Gen1-Geschwindigkeit angesprochen werden können. Das ist allerdings nur möglich, indem sechs der acht SATA-Verbinder für USB umfunktioniert werden. Daher können Kunden nur zwei zusätzliche SATA-3-Laufwerke an das System anbinden. Das Board bietet zudem zwei Gigabit-Ethernet-Buchsen und drei Klinkenanschlüsse für Audiogeräte. Zwei Displayport-1.4-Buchsen und HDMI 2.0a stehen zur Verfügung, solange der auf dem Board installierte Prozessor auch eine GPU integriert.

Serielle Schnittstellen nachrüstbar

Der Hersteller will das Board mit 20-USB-Anschlüssen vor allem für industrielle Zwecke verkaufen. Entsprechend sind zwei RS232-Header für insgesamt vier serielle Anschlüsse darauf angebracht, die wiederum mit diversen Maschinen und Anlagen kompatibel sind. Die Stromversorgung erfolgt über zwei 12-Volt-DC-Buchsen oder einen Vier-Pin-Verbinder mit 12 Volt.

  • PEB-9783G2AR (Bild: Portwell)
  • PEB-9783G2AR (Bild: Portwell)
  • PEB-9783G2AR (Bild: Portwell)
PEB-9783G2AR (Bild: Portwell)

In die vier DDR4-RAM-Bänke passen bis zu 128 GByte DDR4-Arbeitsspeicher. Sie sind mit DDR4 2400, 2600 und mit ECC- oder Non-ECC-Modulen kompatibel. Außerdem ist Platz für ein M.2-2280-Laufwerk und eine PCIe-x16-Karte.

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Die vielen USB-Anschlüsse könnten bei der Steuerung von Maschinen helfen. So ist das Verbinden mehrerer Sensoren und Kameras an die zentrale Steuereinheit möglich, was bei komplexeren autonomen Anlagen, Fahrzeugen und Robotern benötigt wird. Theoretisch ließe sich damit auch ein privates System mit vielen Peripheriegeräten bauen.

Einen Preis für das ungewöhnliche Mainboard nannte der Hersteller nicht. Allerdings können Anfragen direkt auf der englischsprachigen Webseite getätigt werden.

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TrollNo1 24. Sep 2020

Heißt das nicht "When you go me on the Nerven..."?

Niriel 24. Sep 2020

Und nicht nur das, ich habe eine externe Platte und ein externes Blu-Ray Laufwerk am...

blbm9 24. Sep 2020

Na dann kann's ja nicht so wichtig sein.

Til23 23. Sep 2020

kt

Schattenwerk 23. Sep 2020

Auch wenn ich es komisch finde, bin ich in der Lage den englischen Begriff SATA-Connector...



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