Abo
  • IT-Karriere:

Hardware-Sicherheitsmodul: Intel legt Code für TPM2-Unterstützung offen

Ein Trusted Platform Module (TPM) soll bestimmte Sicherheitsfunktionen für Rechner in einer eigene Hardware-Einheit bereitstellen. Intel stellt seine Implementierung der Software für die TPM2-Unterstützung als Open Source für Linux und Windows bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
TPMs sollen Sicherheitsfunktionen in eigenen Chips umsetzen.
TPMs sollen Sicherheitsfunktionen in eigenen Chips umsetzen. (Bild: A not very creative mind/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Mit einem sogenannten Trusted Platform Module (TPM) wollen Hersteller ihre Rechner und auch Betriebssysteme besser absichern, indem bestimmte sicherheitskritische und kryptographische Operationen auf diese gesonderte Hardware-Einheit übertragen werden sollen. Intel stellt nun verschiedene Software-Bestandteile als Open Source bereit, die die Unterstützung für die TPM2-Spezifikation erfüllen.

Stellenmarkt
  1. GEOMAGIC GmbH, Leipzig
  2. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart

Bei TPM2 handelt es sich um den aktuellen Standard, der die von der Hardware zwingend unterstützten Funktionen festlegt. Dieser Standard wird mittlerweile in sämtlicher aktueller Hardware unterstützt sowie seit einigen Jahren auch schon vom Linux-Kernel sowie von Microsofts Windows. Am bekanntesten ist wohl die Nutzung von TPMs für Secure Boot oder ähnliche Techniken wie das sogenannte Verified Boot, das Google in seinen Chromebooks umsetzt.

Umfassende Implementierung und Unterstützung

Die nun von Intel zur Verfügung gestellte Software enthält unter anderem einen Kerneltreiber für einen direkten Hardwarezugriff auf ein TPM. Hinzu kommen Kommandozeilenwerkzeuge für einen Shell-Zugriff und ein System-Daemon, der als sogenannter Access Broker und Ressource Manager fungiert, um Multi-Prozess-Synchronisation zu erledigen.

Der wohl wichtigste Teil der Veröffentlichung ist der standardkonforme Software-Stack, der verschiedene APIs bereitstellt, um das TPM als entsprechende Hardware-Ressource in der eigenen Anwendung zu verwenden. Intel selbst hat damit etwa eine Engine für die Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL erstellt. Der Code der aufgeführten Projekte steht unter der freizügigen BSD-Lizenz auf Github zum Download bereit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 3,99€
  3. 4,99€
  4. 34,99€

tbxi 04. Sep 2018

Die Software (z.B. die abrmd-Komponente die im verlinkten Github-Repo liegt) gibt's doch...

Hyde Mr 03. Sep 2018

Wenn ich mich recht entsinne ist die Voraussetzung für den Behördeneinsatz die Erfüllung...

DY 03. Sep 2018

-nur zur Erinnerung: jede, aber jedes Datenleck wird von Intel mitgenommen, angefangen...


Folgen Sie uns
       


Zenbook Pro Duo - Hands on

Braucht man das? Gut aussehen tut das Zenbook Pro Duo jedenfalls.

Zenbook Pro Duo - Hands on Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

    •  /