Hardware fürs Homeoffice: Nicht nur Webcams und Notebooks werden teurer

Immer mehr Menschen wechseln ins Homeoffice. Welche Auswirkungen hat das auf Preise von Druckern und Co.? Wir haben Stichproben genommen.

Eine Analyse von veröffentlicht am
Fürs Homeoffice braucht es einiges an Zubehör. Das ist aber derzeit teurer.
Fürs Homeoffice braucht es einiges an Zubehör. Das ist aber derzeit teurer. (Bild: Razer/Bose/Montage: Golem.de)

Mit den Lockdown-Verschärfungen in Deutschland müssen auch immer mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten. Für viele bedeutet das: Neue Hardware muss her. Monitore, Laptops, Tastaturen, Mäuse und anderes Zubehör werden entsprechend knapp - so zumindest die Theorie. Doch welche Hardware ist gerade wirklich nachgefragt? Und haben Distributoren und Händler tatsächlich so große Warenknappheit, wie es wegen der Lieferengpässe bei einigen Komponenten zu vermuten wäre?

Inhalt:
  1. Hardware fürs Homeoffice: Nicht nur Webcams und Notebooks werden teurer
  2. Alle kaufen teure Tastaturen
  3. Teure Webcams noch teurer

Golem.de hat sich die Preisentwicklung einiger beliebter Produkte mittels Preisvergleich angeschaut. Auch haben wir größere Händler in Deutschland angefragt, die hier anonym bleiben sollen. Es zeigt sich, dass tatsächlich einige Produkte im Preis gestiegen sind. Im Vergleich zum vergangenen Lockdown sind es diesmal allerdings nicht nur Webcams und anderes Zubehör. Durch die globalen Einschränkungen in Coronazeiten sind zudem einige Lieferschwierigkeiten zu verzeichnen.

Um einen Trend sehen zu können, haben wir uns jeweils fünf beliebte Produkte in den Kategorien Notebooks, Monitore, Mäuse, Tastaturen, Headsets und Webcams herausgesucht und deren Preisverlauf auf der Vergleichsplattform Geizhals.de in den vergangenen 30 Tagen festgehalten. Das soll nicht repräsentativ sein, sondern eher einen allgemeinen Trend und eine Orientierung darstellen.

Notebooks - günstig wird teurer

Bei Notebooks zeichnet sich ab, dass gerade günstigere Geräte für unter 1.000 Euro im Preis gestiegen sind. Das bei der Käuferschaft beliebte Asus Vivobook S15 etwa kostet mittlerweile 780 Euro. Vor einem Monat waren es noch 650 Euro. Gleiches gilt für das Lenovo V15, dessen Preis von 491 auf 650 Euro gestiegen ist.

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Interessant: Laptops über 1.000 Euro sind relativ wertstabil, möglicherweise weil sie eher nicht als Notfallgerät gekauft werden. Das Macbook Air M1 kostete im Dezember 1.061 Euro und liegt nun bei 1.092 Euro. Der Preis des Lenovo Thinkpad T14 G1 ist von 1.380 auf 1.450 Euro gestiegen, was etwa fünf Prozent mehr sind.

Umso beliebter scheint Microsofts Surface-Produktreihe zu sein. Das Surface Pro 7 kostete vor einem Monat noch etwa 770 Euro in der günstigsten Version. Jetzt sind es 870 Euro. Auch der Surface Laptop 3 und andere Geräte der Serie verbuchen einen Preisanstieg.

"Wir verzeichnen seit Jahresbeginn eine konstant hohe Nachfrage nach Hardware und Homeoffice-Zubehör", schreibt ein Onlinehändler Golem.de auf Anfrage. Dabei seien allerdings zumindest bei Notebooks und anderer Mobilhardware noch keine Lieferengpässe zu verzeichnen. "Wir erhalten regelmäßig Lieferungen von unseren Partnern."

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Monitore steigen im Preis

Bei den Monitoren ist es so, dass viele Menschen für das spontane Homeoffice eher zu günstigen Modellen greifen. Diese sind folglich im Preis gestiegen. Allerdings weniger als zunächst vermutet: Der sehr beliebte 24-Zoll-Bildschirm Samsung C24F396FHZ kostet statt 111 jetzt 128 Euro. Der etwas größere Benq GW2780 liegt zurzeit bei 166 Euro, eine kaum merkliche Steigerung gegenüber ursprünglich 159 Euro. Gleiches gilt für den günstigen Acer Nitro VG0 VG270, der 234 statt 216 Euro kostet.

Teurer wird es, wenn wir uns etwa den höherpreisigen 4K-Monitor LG 27UN83A ansehen. Der 27-Zoll-Monitor für ursprünglich 450 Euro kostet jetzt 570 Euro. Ein anderes Beispiel ist Samsungs Space Monitor S27R760Q, der sich durch den platzsparenden Standfuß von der Konkurrenz abhebt. Sein Preis ist von 350 Euro auf mittlerweile 508 Euro angestiegen - Tendenz weiter steigend.

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Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich - entgegen unseren Erwartungen - Gaming-Tastaturen.

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Alle kaufen teure Tastaturen 
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spaetz 27. Jan 2021

Und wo hast Du das gelesen? Das Öko-Institut (das ja nur wahrlich bestimmt nicht...

KlOis 26. Jan 2021

ok schade, dann scheint sie nicht stark genug. aber ist alles gar nicht so einfach mit...

Pimax 25. Jan 2021

Wir haben zum Teil noch Notebooks von Sony Vaio mit core 2 duo Prozessor und 4gb ram im...

Meldryt 25. Jan 2021

Als Verkäufer von Grafikkarten kann man momentan sehr gute Preise erzielen: https://www...

on(Golem.de) 25. Jan 2021

Der Preis kommt von Geizhals.de (wie im Text angegeben), obwohl es bei Mediamarkt...



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