Abo
  • IT-Karriere:

Hardware: Amazon paktiert mit Apple zum Nachteil kleiner Händler

Amazon will künftig viel mehr Apple-Produkte anbieten. Gleichzeitig werden alle Angebote von Händlern, die zum Beispiel aufgearbeitete und gebrauchte Macbooks über Amazon verkaufen wollen, von der Marketplace-Plattform verbannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Bald wird es viel mehr Apple-Hardware bei Amazon geben.
Bald wird es viel mehr Apple-Hardware bei Amazon geben. (Bild: Apple)

Amazon hat nach einem Bericht von Bloomberg mit Apple einen Vertrag geschlossen, um künftig mehr Geräte mit dem Apfellogo online zu verkaufen. Dazu zählen die neuen iPad Pro, das iPhone XR, iPhone XS und die Apple Watch Series 4. Auch die Beats-Kopfhörer wird es bei Amazon geben. Die Übereinkunft betrifft die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Japan und Indien. Nur der Homepod wird nicht über Amazon verkauft, denn der Onlinehändler bietet mit dem Echo-Lautsprecher ein direktes Konkurrenzprodukt an. Amazon selbst hat bisher vornehmlich Macbooks und Beats-Kopfhörer im eigenen Sortiment.

Normalen Händlern wird Verkauf von Apple Produkten erschwert

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  2. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam

Allerdings hat der Deal auch seine Schattenseiten. Künftig dürften nur von Apple autorisierte Wiederverkäufer Apple- und Beats-Produkte auf dem Marktplatz von Amazon verkaufen, berichtet Cnet.

Derzeit werden viele Apple-Produkte ausschließlich über den Marketplace von Drittanbietern verkauft. Das ist seit Jahren gelebte Praxis. Ab dem 4. Januar 2019 werden nach den neuen Bedingungen keine Angebote von Verkäufern mehr erlaubt, die neue und gebrauchte Apple-Produkte über Amazon verkaufen wollen. Bestehende Angebote werden gelöscht.

Händler verlieren ihre Verkaufsplattform

Das Vorgehen wird viele kleine Händler empfindlich treffen, die bisher die hohe Reichweite des größten Onlinehändlers nutzen konnten, um ihre Offerten einem großen Kreis von Interessenten bekanntzumachen. Wer weiterhin über Amazon verkaufen will, muss sich erst bei Apple bewerben, um autorisierter Wiederverkäufer bei Amazon zu werden. Die Website Motherboard berichtet, Apples bekannte Partnerprogramme beinhalten, dass Betriebe nur bestimmte Reparaturen durchführen dürfen und Geld an Apple zahlen müssen, um in derartige Programme aufgenommen zu werden.

Amazon hatte 2015 das Apple TV aus seinem Angebot gestrichen, weil mit dem Fire TV ein direkter Konkurrent entwickelt und verkauft wurde. Erst 2017 wurde das Apple TV wieder ins Sortiment aufgenommen, allerdings nur in den USA. In Deutschland gibt es das Apple TV bei Amazon weiterhin nicht. Auch das Chromecast von Google sollte eigentlich wieder verkauft werden - doch das ist bisher noch immer nicht der Fall.

Ebenfalls interessant:



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  2. 98,99€ (Bestpreis!)
  3. 299,00€
  4. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)

DY 12. Nov 2018

So lange Menschen sich in einer kindlichen Welt / in ein kindliches Weltbild einordnen...

DY 12. Nov 2018

(YT Video vor Jahren) eher Applezon-

Yian 12. Nov 2018

"mein iPhone stürzt immer ab" "da drin klappert etwas" "hat mir jemand...

redmord 11. Nov 2018

Ich meine, du bist gerade bei Bild und Kopp Verlag.

redmord 11. Nov 2018

Die Verhinderung des Aftermarket ist Apples größte Baustelle zur Umsatzsteigerung. Sie...


Folgen Sie uns
       


OnePlus 7 Pro - Test

Das Oneplus 7 Pro hat uns im Test mit seiner guten Dreifachkamera, dem großen Display und einer gelungenen Mischung aus hochwertiger Hardware und gut laufender Software überzeugt.

OnePlus 7 Pro - Test Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Smartphone Oneplus 7 Pro hat kein echtes Dreifach-Tele
  2. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  3. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  2. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  3. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus

    •  /