Hardlight VR Suit: Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

Mit dem Hardlight VR Suit will das Start-Up Nullspace VR eine einfach anpassbare Weste auf den Markt bringen, deren zahlreiche kleine Vibrations-Pads Körpertreffer in virtuellen Welten simulieren sollen. Diese Motoren sollen so fein arbeiten können, dass auch Regen fühlbar wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Hardlight VR Suit an verschiedenen Trägern
Der Hardlight VR Suit an verschiedenen Trägern (Bild: Nullspace VR)

Das Start-Up Nullspace VR hat eine Weste für VR-Spieler vorgestellt. Der Hardlight VR Suit soll für mehr Realismus in der virtuellen Realität sorgen, indem eine Reihe von Vibrationsmotoren Treffer und Berührungen am Körper simulieren. Für die Endherstellung des Projektes suchen die Macher jetzt Unterstützer per Crowdfunding.

Stellenmarkt
  1. Java Entwickler (m/w/d)
    ilum:e informatik ag, Mainz
  2. System Engineer Network Design & Operations*
    SCHOTT AG, Mainz
Detailsuche

Dazu verfügt die Hardlight-Weste über Motoren an jeder Schulter, am oberen Rücken, auf der Brust, an jedem Arm und am Bauch. Insgesamt hat die Weste 16 haptische Zonen. Das Funktionsprinzip ist einfach: Wird der Spieler in der virtuellen Welt getroffen, schlägt der Motor in der entsprechenden Härte auf das jeweilige Körperteil.

  • Der Hardlight VR Suit besteht aus mehreren Vibrationsmotoren, die für ein realistischeres Spiel in virtuellen Realitäten sorgen sollen. (Bild: Nullspace VR)
  • Der Hardlight VR Suit in verschiedenen Situationen. (Bild: Nullspace VR)
  • Die Macher der Weste suchen aktuell nach Unterstützern für ihr Projekt. (Bild: Nullspace VR)
Der Hardlight VR Suit besteht aus mehreren Vibrationsmotoren, die für ein realistischeres Spiel in virtuellen Realitäten sorgen sollen. (Bild: Nullspace VR)

Dabei soll das System sowohl starke Schläge oder Treffer als auch feine Berührungen wie etwa Regen simulieren können. Bisher gibt es zehn Spiele, die mit dem Hardlight VR Suit kompatibel sind. Ein SDK soll es Programmierern ermöglichen, ihre Anwendungen verhältnismäßig einfach für die Weste kompatibel zu machen.

Audio-Modus für Vibrationen bei nicht kompatiblen Systemen

DIe Hardlight-Weste soll mit der Oculus Rift und der HTC Vive kompatibel sein. Wer ein Spiel spielt, das den VR Suit nicht unterstützt, kann den Audio-Modus aktivieren. Dann sollen analog zu Geräuschen im Stereofeld die Vibrationsmotoren aktiviert werden, was zu einem direkteren Spielerlebnis führen soll.

Golem Akademie
  1. Cloud Transformation Roadmap: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. März 2022, Virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Hardlight VR Suit verfügt über ein Tracking-System, das nicht nur die Position der Weste selbst bestimmt, sondern auch die der Körperteile relativ zum VR-Headset. So soll es unter anderem möglich sein, seine kompletten Arme und Beine in der VR-Welt sehen zu können.

Weste soll sich leicht anpassen lassen

Dank verschiedener verstellbarer Riemen soll sich die Weste für verschiedene Körpertypen und -größen eignen. Sie wiegt 1,7 Kilogramm und wird durch einen Akku betrieben, der für drei bis vier Stunden Nutzung ausreichen soll. Die Verbindung zum Rechner erfolgt per USB-Kabel, ab einem bestimmten Finanzierungslevel soll es auch ein Wireless-Modul geben.

Die Macher des Hardlight VR Suits haben die Finanzierungskampagne bei Kickstarter am 22. Februar 2017 gestartet, sie läuft bis zum 24. März 2017. Das Projekt steht gut da, von den geforderten 80.000 US-Dollar wurden bereits über 65.000 US-Dollar gesammelt. Aktuell müssen Unterstützer mindestens 500 US-Dollar zahlen, um sich eine Weste zu reservieren. Ausgeliefert werden soll der Hardlight VR Suit im September 2017.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


picaschaf 26. Feb 2017

Aber bitte erst nach der Erfindung des MHL

tingelchen 25. Feb 2017

Oh man :D

motzerator 25. Feb 2017

Warum nicht gleich einen Ganzkörper Tauchanzug zur Taucherbrille? Mit Gefühlsverstärker...

Anonymer Nutzer 25. Feb 2017

Und dann gibt's dann auch noch den Vibrations-Stab. Der arbeitet komplett autark und hat...

plutoniumsulfat 24. Feb 2017

kwt



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Rocket 1
3D-Druck vom Kopf auf die Füße gestellt

Eine der interessantesten Crowdfunding-Kampagnen für 3D-Drucker seit Jahren lässt einige wichtige Fragen offen.
Von Elias Dinter

Rocket 1: 3D-Druck vom Kopf auf die Füße gestellt
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show 15 mit Personenerkennung kommt im Februar
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show 15 mit Personenerkennung kommt im Februar

    Mit dem Echo Show 15 will Amazon smarte Displays neu erfinden. Der Alexa-Neuling soll auf eine Nutzung durch mehrere Personen hin optimiert sein.

  2. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  3. Tesla Gigafactory Berlin: Brandenburgs Regierung sieht Wasserversorgung gesichert
    Tesla Gigafactory Berlin
    Brandenburgs Regierung sieht Wasserversorgung gesichert

    Der Wasserverband sieht die Trinkwassermenge durch die geplante Tesla-Fabrik in Gefahr, die Landesregierung sieht das anders.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • Roccat Gaming-Tastatur 105€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate Deals (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /