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Happy Hacking Keyboard: Fujitsu legt einen Klassiker aus den 90er Jahren neu auf

Ein altes Unix-Layout, keine Pfeil- und keine F-Tasten: Das Happy Hacking Keyboard von Fujitsu ist minimalistisch und trotzdem beliebt. Der Hersteller legt die Tastatur deshalb in Revision 3 und mit kabellosen Optionen noch einmal neu auf.

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Fujitsus Tastatur ist anscheinend noch immer beliebt.
Fujitsus Tastatur ist anscheinend noch immer beliebt. (Bild: Fujitsu/Montage: Golem.de)

Auf der Elektronikmesse CES 2020 in Las Vegas hat der japanische Konzern Fujitsu die neue Generation seines Happy Hacking Keyboards vorgestellt. Das sieht äußerlich noch immer aus wie ein Relikt aus dem vergangenen Jahrtausend. Auch bringt es das mittlerweile kaum noch verbreitete Unix-Layout mit sich, das sich merklich vom gewöhnlichen ASCII-Layout und internationalen Ablegern davon unterscheidet. Es handelt sich um ein sehr kompaktes 60-Prozent-Keyboard ohne Nummernblock und ohne F-Tasten-Leiste. Auch die Pfeiltasten fehlen hier.

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Die HHKB, wie sie auch genannt wird, bekommt neue Konnektivität verpasst. Es wird eine kabellose Version mit Bluetooth-Modem geben. Die HHKB Pro 3 Hybrid und Pro 3 Hybrid Type-S werden mit auswechselbaren herkömmlichen Batterien betrieben und haben keinen integrierten Akku. Neu ist zudem die HHKB Pro 3 Classic, welche einen USB-Typ-C-Anschluss hat und wie der Vorgänger HHKB Professional 2 kabelgebunden funktioniert.

Die Tastaturen verwenden elektrostatisch kapazitive Schalter, die einen Tastendruck durch Änderungen der Kapazität von Kondensatoren erkennen. Ein Signal kann auch schon vor einem physischen Kontakt ausgelöst werden. Im Gegensatz zu Tasten mit elektronischem Direktkontakt sollen diese wesentlich länger halten und zuverlässiger sein. Golem.de konnte diese Technik bereits bei Topre-Switches ausprobieren. Das HHKB Pro 3 Hybrid Type-S hat zusätzlich Gummikuppen unter den Tastenkappen verbaut, die das Tippgeräusch verringern sollen.

Nur die beiden kabellosen Varianten unterstützen allerdings die individuelle Belegung von Tasten mit Hilfe einer Treibersoftware für Windows 10. Dadurch ließe sich etwa ein bekanntes ASCII-Layout definieren oder diverse Makros auf Tasten legen.

  • Happy Hacking Keyboard (Bild: Fujitsu)
  • Happy Hacking Keyboard (Bild: Fujitsu)
  • Happy Hacking Keyboard (Bild: Fujitsu)
  • Happy Hacking Keyboard (Bild: Fujitsu)
  • Happy Hacking Keyboard (Bild: Fujitsu)
Happy Hacking Keyboard (Bild: Fujitsu)

Die Fujitsu-Tastaturen sind sicherlich ungewöhnlich. Das hat allerdings seinen Preis: Die kabelgebundene HHKB Pro 3 Classic kostet 220 US-Dollar. Die Pro 3 Hybrid liegt bei 265 US-Dollar, während die Pro 3 Hybrid Type-S mit 320 US-Dollar am teuersten ist. Die Produkte können im internationalen Onlineshop des Unternehmens gekauft werden. Die zweite Generation wird auch im deutschsprachigen Amazon Store verkauft. Die neuen Varianten könnten noch folgen.

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Mumpitzmatze 23. Jan 2020

Hallo, leider ist das kein internationaler Shop. Man kann nur mit us-amerikanischer...

Malocher 09. Jan 2020

Wieso fehlen die? Kleines ä erhält man wenn man " gefolgt von einem a drückt. Macht...

Geigenzaehler 09. Jan 2020

Auf dem schweizer Tastaturlayout benutzt man Caps-Lock, um grosse Umlaute zu tippen. ÄÖÜ...

CSCmdr 09. Jan 2020

Da ist was wahres dran!

stiGGG 08. Jan 2020

Dafür gibt es doch diese Knubbel auf der F- und J-Taste.


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