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Hanebeck und Schneider: Infineon verlängert Verträge für CEO und Finanzchef

Infineon bindet in turbulenten Zeiten seinen Vorstandsvorsitzenden und den Finanzchef für weitere Jahre. Man sei in sehr guten Händen, so der Aufsichtsrat.
/ Achim Sawall
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Der Infineon Vorstandsvorsitzende Jochen Hanebeck (Bild: Infineon)
Der Infineon Vorstandsvorsitzende Jochen Hanebeck Bild: Infineon

Infineon Technologies wird vorzeitig die Verträge des Vorstandsvorsitzenden Jochen Hanebeck sowie des Finanzvorstands Sven Schneider verlängern. Das gab der Hersteller von diskreten Leistungshalbleitern, MCUs, MEMS-Sensorik und Sicherheits-ICs am 19. Februar 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Vertrag mit Hanebeck soll in Kürze bis Ende März 2032 verlängert werden, der Vertrag von Schneider bis Ende April 2032.

Die Verträge wären nach bisheriger Vereinbarung im April und Mai 2027 ausgelaufen. Der offizielle Beschluss des Aufsichtsrats dazu soll im Mai getroffen werden.

In Zeiten von globalen Unsicherheiten und Umbrüchen in der Automobilindustrie setzen IT-Konzerne gerne auf bewährte Führungsstrukturen. Wie Golem aus informierten Kreisen erfahren hat, wurde die Entscheidung über die Verlängerung kurzfristig getroffen.

Humanoide Robotik als Hoffnungsträger

Infineon liege "in sehr guten Händen, deswegen schaffen wir jetzt frühzeitig Klarheit über die weitere Ausrichtung des Unternehmens" , sagte Herbert Diess, Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon Technologies. "Mit wichtigen Investitionen in die technologische Stärke und gleichzeitigem Fokus auf die Wettbewerbsfähigkeit hat Jochen Hanebeck gemeinsam mit Sven Schneider und dem gesamten Vorstandsteam Infineon erfolgreich ausgerichtet. Diesem Kurs des profitablen Wachstums wird Infineon auch in den kommenden Jahren folgen."

Infineon hofft auf einen kräftigen Umsatzzuwachs durch humanoide Roboter. "Das könnte ein Wachstumsfeld werden, wie es heute die Leistungshalbleiter für KI-Rechenzentren sind" , sagte Hanebeck zuvor dem Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) . Viele der Halbleiter, die heute für das automatisierte Fahren an die Autoindustrie geliefert würden, ließen sich auch in den Robotern einsetzen.


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