Handydaumen: Smartphone-Tipperei im Stehen besser als im Sitzen

Unsere Daumen sind für die intensive Smartphone-Nutzung nicht gemacht. Ärzte geben Tipps, wie man einem Handydaumen vorbeugen kann.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Und der Daumen so: autsch!
Und der Daumen so: autsch! (Bild: JESHOOTS-com/Pixabay)

Für stundenlanges Tippen und Wischen auf einem Display sind die Daumen eigentlich nicht gemacht. Die dazu nötige Streck- oder Abspreizbewegung ist laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) nicht natürlich. Die Folge: ein sogenannter Handydaumen mit Schmerzen auf der Daumenseite des Handgelenks.

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Knapp vier Stunden betrage die durchschnittliche tägliche Handyzeit der Nutzer in Deutschland, schreibt die DGOU. Der Daumen fliege dabei pausenlos auf dem Display hin und her.

Dass die Hand das mitmache, erscheine uns selbstverständlich. "Immer wieder führt das viele Schreiben von Nachrichten zu schmerzhaften Entzündungen der Sehnen am Daumen. Die Beachtung einiger Regeln beugt chronischem Schmerz vor", sagte Andreas Halder, stellvertretender Präsident der DGOU, anlässlich des Tages der Hand am 1. März.

Damit es nicht zu Schädigungen kommt, sollten Handynutzer beim Tippen immer mal wieder eine Pause einlegen, vielleicht sogar den Daumen oder das Handgelenk etwas dehnen. Tippen im Stehen ist außerdem für den Daumen weniger anstrengend als im Sitzen.

Besser mit beiden Daumen tippen

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Wer sitzt, sollte den Unterarm dagegen möglichst auflegen. Wenn schon, dann sollten beide Daumen verwendet werden, nicht nur einer. Und vielleicht tut es zur Abwechslung auch mal eine Sprachnachricht statt etwas Getipptem.

Sind die Schmerzen schon da, können Ärzte Physiotherapie verordnen, ein Schmerzmittel oder eine Cortisoninjektion geben. Auch dann ist allerdings Schonung angesagt, also: langsamer tippen und öfter Pausen machen.

"Eine Überbelastung durch zu häufiges Strecken und Abspreizen des Daumens verursacht Schmerzen auf der Daumenseite des Handgelenks. Diese entstehen durch eine Sehnenscheidenentzündung und sind vor allem bei der Tippbewegung des Daumens spürbar", sagte Thomas Brockamp aus der Sektion Prävention der DGOU. Daran könne man einen sogenannten Handydaumen erkennen. Typischerweise werde der Schmerz verstärkt, wenn man den Daumen in die Handfläche lege und die Hand in Richtung Kleinfinger beuge.

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jak 28. Feb 2022

Ok Boomer. Spaß beiseite, die Abwechslung macht's.

WhiteWisp 28. Feb 2022

Schreibe am Smartphone ohne Autokorrektur, keine Probleme damit. Erstes Smartphone mit...

WhiteWisp 28. Feb 2022

Nein, das ist absolut krank

Cryptokrat 27. Feb 2022

Es gibt manche Artikel, die man besser nicht geschrieben hätte.



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