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Yotaphone 2
Yotaphone 2 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Yotaphone 2 mit verbesserter Ausstattung

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Technisch wurde das neue Modell aufgestockt. Aus dem 4,3-Zoll-Touchscreen ist nun ein 5-Zoll-Modell mit einer hohen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln geworden. Das Display mit einer Pixeldichte von 442 ppi hinterlässt einen positiven Eindruck. Es ist blickwinkelstabil und die Inhalte erscheinen scharf und klar.

  • Yotaphone 2 (oben) und Yotaphone (unten)
  • Yotaphone 2 (links) und Yotaphone (rechtes)
  • Yotaphone 2
  • Yotaphone 2
  • Das Yotaphone 2 bietet ein 5-Zoll-Amoled-Display auf der Vorderseite.
  • Die Rückseite ist beim Yotaphone 2 ein kompletter Touchscreen.
  • Yotaphone 2 (rechts) und Yotaphone (links)
  • Yotaphone 2 (oben) und Yotaphone (unten)
Das Yotaphone 2 bietet ein 5-Zoll-Amoled-Display auf der Vorderseite.

Aufgrund des größeren Displays wurde auch das Gerät größer, aber zugleich dünner. Das neue Modell misst 144 x 69,5 x 8,9 mm und soll rund 140 Gramm wiegen. Es wäre dann ähnlich schwer wie das Vorgängermodell. Die Speicherbestückung mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher blieb wie vorher und es gibt weiterhin keinen Steckplatz für Speicherkarten. Das wurde Golem.de damit begründet, dass das Gerät sonst zu dick werden würde, denn die beiden Displays müssen auch entsprechend untergebracht werden.

Auch beim Prozessor wurde aufgestockt, statt des bisherigen Dual-Core-Prozessors gibt es nun Qualcomms Snapdragon 800. Zur Taktrate macht Yota noch keine Angaben, sie wird aber voraussichtlich bei über 2 GHz liegen. Das Gerät reagierte flüssig und zügig auf Eingaben. Das Yotaphone 2 soll mit der dann aktuellen Android-Version auf den Markt kommen. Das wäre eine Verbesserung zum Vorgängermodell, das noch mit der veralteten Version 4.2.2 erschienen ist, obwohl Android 4.4 bereits verfügbar war.

Hauptkamera mit geringerer Auflösung

Die Hauptkamera auf der EPD-Seite hat nur noch eine Auflösung von 8 Megapixeln, im Vorgängermodell war eine 13-Megapixel-Kamera. Die Linse wurde an einer anderen Stelle untergebracht, so dass es nicht mehr so leicht passieren sollte, dass versehentlich der Finger vor die Linse rutscht. Auf der Vorderseite gibt es eine 2-Megapixel-Kamera, im Vorgängermodell war es eine mit 1 Megapixel.

Das neue Modell wird von Haus aus LTE unterstützen und ist auch mit Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n mit dem schnellen ac-Standard ausgerüstet. Zudem gibt es Bluetooth 4.0, einen GPS-Empfänger und als Neuerung einen NFC-Chip.

50 Stunden Akkulaufzeit bei EPD-Nutzung

Auch der fest eingebaute Akku wurde aufgestockt und soll eine Kapazität von 2.550 mAh haben. Das Vorgängermodell hatte nur 1.800 mAh, nachdem die Akkukapazität vor der Markteinführung noch verringert worden war. Wer auf dem Yotaphone 2 vor allem über das EPD liest und es darüber bedient, soll eine Akkulaufzeit von mehr als 50 Stunden erhalten. Das Smartphone sollte also selbst bei intensiver Nutzung mindestens zwei Tage durchhalten. Dieser Wert gilt aber nur bei ausschließlicher EPD-Verwendung. Ob das in der Praxis umsetzbar ist oder es doch zu viele Einschränkungen gibt, muss sich erst noch zeigen. Der Akku im Yotaphone 2 soll sich drahtlos aufladen lassen.

Fazit

Das Yotaphone der zweiten Generation ist im Grunde so, wie schon das erste Modell hätte sein sollen. Mit dem Touchscreen-EPD kann es auch von der Rückseite aus bedient werden, ohne dass ständig der Hauptbildschirm eingeschaltet werden muss. Nur so hat der Besitzer eines Yotaphones überhaupt eine Chance, von der EPD-Technik zu profitieren und eine deutlich längere Akkulaufzeit zu erreichen. Hier muss ein Test zeigen, welche Werte in der Praxis möglich sind.

Das größte Manko bleibt, dass es auch für das Yotaphone 2 bislang nur die von Yota angebotenen Apps gibt, die das EPD direkt nutzen. Ob die Veröffentlichung des SDK allein dazu führen wird, dass Entwickler ihre Apps dafür anpassen, ist durchaus fraglich. Denn für App-Entwickler ergibt sich das Bild, dass sie ihre Apps für ein Nischengerät anpassen, das wohl nur von wenigen Kunden benutzt wird. Vor allem E-Book-Reader-Apps, aber auch News-Apps sowie Feed-Reader müssten entsprechend überarbeitet werden, damit das EPD viel zum Lesen verwendet werden kann, um von dem Doppel-Display-Konzept zu profitieren.

Verringerter Kaufpreis für Yotaphone-Besitzer

Bis das Yotaphone 2 auf den Markt kommt, wird es noch eine Weile dauern. Erst für Oktober oder November 2014 ist der Verkauf anvisiert. Der Preis soll auf dem Niveau des Vorgängermodells liegen, das für 500 Euro auf den Markt kam. Der Hersteller will Besitzern des Yotaphones der ersten Generation einen Rabatt einräumen, so dass sie das Nachfolgemodell zu einem deutlich günstigeren Preis erhalten. Details wird es dazu erst später geben.

 Hands on Yotaphone 2: Doppeldisplay-Smartphone mit Touchscreen-EPD

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Trollversteher 27. Feb 2014

Die stellen auch echte Hybrid Displays (TFT+eInk) her - zuerst verwendet in dem sehr...

dontcare 26. Feb 2014

Man holt sich dieses Phone sicher nicht um die besten Specs zu haben sondern ein...

Bassa 26. Feb 2014

Ich will das Gerät aber auch bequem bedienen, und bei 5" kann ich das Bedienen mit einer...

expat 26. Feb 2014

Ich finde das schon ideal so wie es ist. Du wirst schon sehen welche dir richtige Seite...

expat 26. Feb 2014

... aber hoffnungslos veraltet und überteuert im Oktober/November.



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