Präziser Digitizer auf Full-HD-Display

Besonders gut gefiel uns der Digitizer, auch wenn wir noch nicht viel damit arbeiten konnten. Wacoms Cintiq Companion setzt auf eine neue Stiftgeneration, die bisher noch niemand in einem Tablet eingesetzt hat, Wacom ohnehin nicht, da der Companion eine neue Produktkategorie darstellt. Aber auch andere Hersteller haben den neuen Digitizer noch nicht im Einsatz - der so neu gar nicht ist.

  • Wacoms Cintiq Companion hat ein mattes Display. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Anschlüsse des portablen Stiftdisplays (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Standfuß... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... lässt vier unterschiedliche Positionen zu. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Stift ist zu dick, um ihn ins Tablet zu integrieren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dafür ist er ergonomischer als die dünnen Stifte von Convertible Tablet-PCs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Sondertasten lassen sich programmieren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Der Stift ist zu dick, um ihn ins Tablet zu integrieren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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In den teureren Intuos-Tablets und den Cintiq-Displays steckt er schon länger, nur eben nicht in einem handelsüblichen Tablet. Wir konnten uns auf der Ifa davon überzeugen, dass dies eine neue Technik ist. Unser HP Elitebook 2740p hat beispielsweise einen Wacom-Digitizer, doch der Stift dieses Convertibles funktioniert nicht auf Wacoms neuem Tablet. Auch der Companion-Stift funktioniert nicht auf dem alten Elitebook. Bisher haben wir immer Stifte untereinander austauschen können. Zuletzt beispielsweise bei Microsofts Surface. Es ist auch ein einfacher Test, um Wacom- von N-Trig-Digitizern zu unterscheiden, wenn die Hersteller nicht sagen, was für ein Digitizer verbaut wurde. Das passiert uns überraschend häufig.

Andere Hersteller nutzen Wacoms neue Technik noch nicht

Wacoms Angaben zufolge hat auch noch kein OEM angefragt, der diesen neuen Digitizer verwenden will. Der Einbau soll zudem recht kompliziert sein. Manche Hersteller von Notebooks haben schon mit der alten Digitizer-Generation Probleme. Es mangelt häufig an Präzision oder der Parallax-Effekt ist unangenehm groß - also, dass der Abstand zwischen Schutzglas und dem eigentlichen Panel zu groß wird.

Als wir den Stift am Cintiq Companion das erste Mal nutzten, überraschte uns der Stift erst einmal. Wir hatten noch nie gesehen, dass ein Stift in so großem Abstand vom Display mit Energie versorgt wird. Das Tablet ist somit viel weniger für das nervige Vectoring anfällig als andere Notebooks oder Tablets mit Wacom-Digitizer. Vectoring geschieht, wenn der Handballen die Touch-Oberfläche berührt, bevor der Stift in Reichweite kommt. Dann zeichnet der Nutzer mit dem Handballen auf der Fläche oder verschiebt gar das Element, auf dem er zeichnen will.

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Die Präzision ließ wenig zu wünschen übrig. Zwar zeigte auch das Cintiq Schwächen bei der Präzision am Rand, aber nicht in dem Maße wie Produkte mit Wacom-Digitizern auf Displays von anderen Herstellern. Die Präzision reicht, um einen Scrollbalken trotz Full-HD-Display am Rand zu treffen. Dass die Stiftspitze nicht direkt auf dem Display aufsetzt, sondern auf dem darüber liegenden Glas, stört kaum. Da der Abstand konstant ist, gewöhnen sich die meisten Nutzer daran. Panasonic macht das mit seiner Stifttechnik im Toughpad 4K besser, nimmt dafür jedoch erhebliche Nachteile in Kauf.

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 Hands On Wacom Cintiq Companion: Groß, schwer und einen Blick auf das matte Display wertMattes Display trotz Touchscreen und mutiger Versuch 
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