Hands on Schenker S3X: Komplette Handballenauflage als Touchpad

Schenker will nun auch Ultrabooks anbieten. Eines der ersten Modelle wird in diesem Jahr das S3X sein. Die Besonderheit ist die Touchpad-Konstruktion, die beim ersten Ausprobieren ein paar Vorteile zeigte, auch wenn die Treiber noch nicht endgültig sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Nutzer sieht kein separates Touchpad.
Der Nutzer sieht kein separates Touchpad. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Schenkers S3X ist ein Ultrabook mit einem Touchscreen und einem besonders großen Touchpad. Es ist sogar so groß, dass es die gesamte Handballenauflage einnimmt. Im Inneren arbeitet die übliche Ultrabook-Hardware mit einem Haswell-Prozessor, bis zu 8 GByte RAM und einer SSD.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator / Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)
    andagon people GmbH, Köln
  2. (Senior) Software Engineer IoT (m/w/d)
    AUSY Technologies Germany AG, München, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf
Detailsuche

Mit der kompletten Handballenauflage umgeht Schenker ein typisches Problem mit Windows-8-Touchpads. Wer etwa die Gesten von rechts oder links hineinwischend benutzt, löst diese bei herkömmlichen Touchpads häufig versehentlich aus, wie sich selbst bei aktuellen Notebooks wie den von uns getesteten Sony Vaio Pro und Panasonic CF-AX2 zeigte. Die Notebookhersteller schaffen es noch immer nicht, eine Erkennung für versehentlich ausgelöste Gesten in die Treiber einzubauen.

  • Das Touchpad erstreckt sich beim S3X von Schenker über die gesamte Handballenauflage. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ultrabooks sollen bei Schenker bald ebenfalls angeboten werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Touchpad erstreckt sich beim S3X von Schenker über die gesamte Handballenauflage. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Durch die breite Form passieren derartige Fehlbedienungen bei Schenkers Notebook nicht, obwohl sich das System noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet. Wenn der Anwender tatsächlich von der Seite hineinwischen will, setzt er den Finger bewusst an der Außenseite des Notebooks an. Für herkömmliche Touch-Funktionen wird hingegen mit etwas Abstand gegriffen. Die Treiberentwickler könnten sich so eine Erkennung von Fehlbedienungen eigentlich sparen. Allerdings gibt es noch zu meisternde Herausforderungen, wie Schenker zugibt. So muss der Handballen korrekt erkannt werden, damit nicht versehentlich der Mauscursor beim Aufsetzen verrutscht. Das funktioniert derzeit noch nicht perfekt. Dieses Phänomen ist auch als Vectoring bekannt und tritt bei schlechten Digitizern häufig auf.

Abgesehen von solchen Problemen zeigte sich das Touchpad zuverlässig. Das Notebook ist ansonsten ein dünnes Ultrabook, das keine weiteren Besonderheiten hat, bis auf den Umstand, dass Schenker sonst nicht für dünne Notebooks bekannt war. Die Firma ist eher für ihre XMG-Gaming-Notebooks bekannt.

Golem Akademie
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    07./08.06.2022, Virtuell
  2. DP-203 Data Engineering on Microsoft Azure virtueller Vier-Tage-Workshop
    12.-15.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Erscheinungstermin für das Schenker S3X steht noch nicht fest. Es könnte bereits ab Oktober 2013 zu Preisen zwischen 1.200 und 1.700 Euro auf den Markt kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


jayjay 13. Sep 2013

Kann mir mal jemand erzählen was an den Touchpads der Macbooks so besonders ist, ich...

Anonymer Nutzer 12. Sep 2013

das ist ja nicht nur ein blöder zufall. :D braucht mir niemand was zu erzählen. vorallem...

ichbinhierzumfl... 12. Sep 2013

ohja die Auflösung



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Elektroauto: Mercedes passt EQA-Preise an
    Elektroauto
    Mercedes passt EQA-Preise an

    Mercedes erhöht den Preis für das Elektroauto EQA 250 und macht den EQA 250+ günstiger.

  2. Bundeswehr: Das Heer will sich nicht abhören lassen
    Bundeswehr
    Das Heer will sich nicht abhören lassen

    Um sicher zu kommunizieren, halten die Landstreitkräfte in NATO-Missionen angeblich ihre Panzer an und verabreden sich "von Turm zu Turm".
    Ein Bericht von Matthias Monroy

  3. Öffentlicher Nahverkehr: Linkspartei will 9-Euro-Ticket bis Ende 2022
    Öffentlicher Nahverkehr
    Linkspartei will 9-Euro-Ticket bis Ende 2022

    Die Linkspartei fordert eine längere Laufzeit für das 9-Euro-Ticket. Es solle mindestens bis Ende 2022 gelten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /