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Hands on Schenker S3X: Komplette Handballenauflage als Touchpad

Ifa 2013
Schenker will nun auch Ultrabooks anbieten. Eines der ersten Modelle wird in diesem Jahr das S3X sein. Die Besonderheit ist die Touchpad-Konstruktion, die beim ersten Ausprobieren ein paar Vorteile zeigte, auch wenn die Treiber noch nicht endgültig sind.
/ Andreas Sebayang
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Der Nutzer sieht kein separates Touchpad. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Der Nutzer sieht kein separates Touchpad. Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

Schenkers S3X ist ein Ultrabook mit einem Touchscreen und einem besonders großen Touchpad. Es ist sogar so groß, dass es die gesamte Handballenauflage einnimmt. Im Inneren arbeitet die übliche Ultrabook-Hardware mit einem Haswell-Prozessor, bis zu 8 GByte RAM und einer SSD.

Schenker S3X – Interview und Hands on (Ifa 2013)
Schenker S3X – Interview und Hands on (Ifa 2013) (02:03)

Mit der kompletten Handballenauflage umgeht Schenker ein typisches Problem mit Windows-8-Touchpads. Wer etwa die Gesten von rechts oder links hineinwischend benutzt, löst diese bei herkömmlichen Touchpads häufig versehentlich aus, wie sich selbst bei aktuellen Notebooks wie den von uns getesteten Sony Vaio Pro und Panasonic CF-AX2 zeigte. Die Notebookhersteller schaffen es noch immer nicht, eine Erkennung für versehentlich ausgelöste Gesten in die Treiber einzubauen.

Durch die breite Form passieren derartige Fehlbedienungen bei Schenkers Notebook nicht, obwohl sich das System noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet. Wenn der Anwender tatsächlich von der Seite hineinwischen will, setzt er den Finger bewusst an der Außenseite des Notebooks an. Für herkömmliche Touch-Funktionen wird hingegen mit etwas Abstand gegriffen. Die Treiberentwickler könnten sich so eine Erkennung von Fehlbedienungen eigentlich sparen. Allerdings gibt es noch zu meisternde Herausforderungen, wie Schenker zugibt. So muss der Handballen korrekt erkannt werden, damit nicht versehentlich der Mauscursor beim Aufsetzen verrutscht. Das funktioniert derzeit noch nicht perfekt. Dieses Phänomen ist auch als Vectoring bekannt und tritt bei schlechten Digitizern häufig auf.

Abgesehen von solchen Problemen zeigte sich das Touchpad zuverlässig. Das Notebook ist ansonsten ein dünnes Ultrabook, das keine weiteren Besonderheiten hat, bis auf den Umstand, dass Schenker sonst nicht für dünne Notebooks bekannt war. Die Firma ist eher für ihre XMG-Gaming-Notebooks bekannt.

Der Erscheinungstermin für das Schenker S3X steht noch nicht fest. Es könnte bereits ab Oktober 2013 zu Preisen zwischen 1.200 und 1.700 Euro auf den Markt kommen.


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