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Die Spatial Wands des Mezzanine-Systems
Die Spatial Wands des Mezzanine-Systems (Bild: Oblong)

Hands on Mezzanine: Steuern fast wie im Minority Report

Die Spatial Wands des Mezzanine-Systems
Die Spatial Wands des Mezzanine-Systems (Bild: Oblong)

Oblong hat sein Mezzanine genanntes Produkt demonstriert, das mit dem Interface aus dem Film Minority Report verwandt ist. Golem.de hat die Wiimote-ähnliche, aber auf Ultraschall basierende Steuerung ausprobiert und Gefallen an der Präzision des Systems gefunden.

Mezzanine ist ein System zum kollaborativen Arbeiten an mehreren im Raum angeordneten Bildschirmen. Es ist im Prinzip mit dem Steuerungssystem verwandt, das viele aus dem zehn Jahre alten Film Minority Report kennen. Damals war es noch Science-Fiction, basierte aber schon auf den Arbeiten von Oblongs Chefwissenschaftler John Underkoffler. Underkoffler war der Designer des Systems, das im Film gezeigt wurde. Auf dem Mobile World Congress hat Oblong nun sein Mezzanine-System mit einem Steuerungsgerät gezeigt, das zunächst an Nintendos Wiimote erinnert. Oblong nennt es "Spatial Wand". Mezzanine richtet sich an Industriekunden. Endanwender können von dem System nur träumen. Einen Preis wollte uns Oblong partout nicht nennen.

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Was wir uns angeschaut haben, weckte aber schnell den Wunsch, die Installation auch zu Hause zu haben - fernab von der Frage nach dem Sinn, denn die Anwendungen haben einen stark professionellen Charakter. Bilder werden vergrößert, Nutzer können ihre Notebooks mit in die Präsentation nehmen und in Mezzanine integrieren. Anwendungen der Clientrechner sind dann im System sichtbar und können mit dem Controller sogar benutzt werden.

Die Inhalte werden bei dem präsentierten System auf drei Bildschirmen angezeigt. Es ist die Arbeitsplattform, die prinzipiell erweitert werden kann. Seitlich sind zwei Bildschirme angeordnet, die für die Präsentation zuständig sind. Es ist aber auch möglich, das ganze System in einen Präsentationsmodus zu versetzen. Im Hintergrund von Mezzanine arbeitet ein Linux-Server, der für die Integration der Clientrechner, die Anzeige und die Steuerung zuständig ist.

Wii-Erfahrung hilft

Die Steuerung ist erstaunlich leichtgängig, was sicherlich auch an unserer Wii-Erfahrung liegt. Ein Controller wird in die Hand genommen und mit einer Taste werden Dinge gegriffen, Rahmen gezogen oder die Steuerung an einen eingeblendeten Windows- oder Mac-Rechner weitergegeben. Der Nutzer greift also beispielsweise in die Inhalte eines Notebooks hinein. Die genannten drei Modi bietet der dreiseitige Controller. Das Umschalten zwischen ihnen ist kompliziert und gewöhnungsbedürftig. Ein paar Minuten brauchten wir, um uns daran zu gewöhnen, dass der Controller dafür der Längsachse nach gedreht werden muss. Das war auch der einzige Moment, in dem uns das System noch nicht besonders präzise erschien. Es war manchmal nicht nachvollziehbar, warum ein Umschalten zwischen den Modi nicht funktionierte.

Präzise und einfache Bedienung mit dem Zeiger 

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__destruct() 01. Mär 2012

Und ich dachte schon an etwas wie "Kann man das essen?" ^^

__destruct() 01. Mär 2012

Ich vermute, dass der Cursor einfach ganz außen an den Rand wandern würde und der...

Eckstein 01. Mär 2012

Ich warte immernoch auf den Brechstab. ^^



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