Abo
  • Services:

Hands on Huawei Ascend D: Mit einem Quad-Core-Smartphone gegen alle

Das Ascend D ist Huaweis neues Android-Smartphone im Hochpreissegment. Huawei will damit die Konkurrenz in allen Bereichen schlagen und trotzdem preislich unterbieten. Golem.de konnte es schon in die Hand nehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Richard Yu von Huawei zeigt das Ascend D Quad.
Richard Yu von Huawei zeigt das Ascend D Quad. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Huaweis Ascend D ist ein neues Smartphone mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich. Das D steht für Diamond und damit für die Oberklasse der Geräte. Einen Preis will der chinesische Hersteller noch nicht nennen, rechnet aber damit, dass er 15 bis 20 Prozent unter der Konkurrenz liegen wird. Erklärtes Ziel von Huawei ist es, in diesem Jahr außerhalb Chinas große Marktanteile zu gewinnen. Das Ascend D gehört zu dieser Strategie bedient ein bisher von Huawei nicht belegtes Marktsegment. Es hat einen 4,5-Zoll-Bildschirm mit 1.280 x 720 Pixeln, einem IPS-Panel und einen sehr schmalen Rahmen und nimmt also trotz des großen Displays nur wenig Platz in der Hosentasche ein. Das Display ist blickwinkelstabil, und selbst bei flachem Winkel ist die Farbwiedergabe noch sehr gut.

Stellenmarkt
  1. WESTPRESS GmbH & Co. KG, Hamm
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg

Bei Huaweis Ascend-D-Serie hat der Anwender eine recht große Auswahl an Prozessoren. Am einfachsten ist das D1 ausgestattet, es hat nur einen Dual-Core-Prozessor von Texas Instruments mit dem Namen Omap 4460. Die Taktfrequenz wird mit 1,5 GHz angegeben.

Beim Ascend D Quad hat der Anwender die Wahl. Entweder er nimmt einen Quadcore mit 1,2 oder einen mit 1,5 GHz. Zum Einsatz kommt ein von Huawei selbst entwickelter Quadcore-Prozessor namens K3V2. Der ist mit 12 x 12 mm besonders klein und soll wenig Wärme abgeben, was der Akkulaufzeit zugute kommen soll. Er hat zudem 16 Grafikeinheiten im Chip, die allerdings nicht von Huawei direkt stammen. Damit will Huawei Nvidias Tegra-Familie schlagen.

  • Ascend D: Bei flachem Winkel gute Farben. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Der Rahmen um das Display ist dünn.
  • Rückwärtige Kamera
  • Rückwärtige Kamera
  • Hohe Auflösung bei kleinem Display
Ascend D: Bei flachem Winkel gute Farben. (Bilder: Andreas Sebayang)

Um die Geschwindigkeit des neuen Prozessors zu belegen, hat Huawei einige Benchmarkwerte genannt und diese sogar mit der Konkurrenz verglichen. Verglichen mit dem Asus Transformer Prime, einem Tablet, soll Huaweis Smartphone im Basemark ES 2.0 Taiji fast dreimal schneller sein (13 vs. 35 FPS). Ein Dual-Core-Smartphone von Samsung kommt laut Huawei auf 8,5 FPS.

Auf der Presseveranstaltung konnten wir kurz mit dem D Quad arbeiten. Das bot bei einfachen Aufgaben eine recht hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Beim Durchblättern durch Bilder waren allerdings kurze Ladezeiten bemerkbar, die den Eindruck hinterließen, als sei der Flashspeicher nicht schnell genug.

Android 4.0.3

Als Betriebssystem läuft auf den Geräten Android 4.0.3 alias Ice Cream Sandwich. Auf den ersten Blick waren keine Schwierigkeiten durch die hohe Auflösung des Systems sichtbar.

Zur Ausstattung gehört eine 8-Megapixel-Kamera. Diese soll besonders lichtempfindlich sein und HDR-Aufnahmen ermöglichen. Huawei verspricht eine bessere Bildqualität zu bieten als Apple mit seinem iPhone 4S. Vor allem im HDR-Bereich will der chinesische Hersteller Apple schlagen.

Huawei zeigte eine Videoaufnahme, die mit dem Ascend D Quad produziert wurde. An der Videoaufnahme war zu erkennen, dass das Gerät keine Bildstabilisierung bietet. Das war aber das einzig störende an dem Video.

Fünfband-UMTS

Ungewöhnlich ist die Unterstützung von fünf Frequenzbändern im UMTS-Betrieb. Neben 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz wird auch das sogenannte AWS-Band unterstützt: 1.700 MHz. Für Vielreisende ist das interessant, wenngleich das AWS-Band nur in wenigen Ländern benutzt wird. Zu den AWS-Netzbetreibern gehört beispielsweise T-Mobile USA. Für ältere Funkstandards wird Quad-Band-GSM unterstützt.

Beim WLAN ist das Smartphone nur Durchschnitt: 802.11b/g/n (2.4 GHz) kann das Gerät nur. Zusätzlich beherrscht es auch Bluetooth 3.0.

Die Akkulaufzeiten gibt Huawei in Tagen an, die normaler Benutzung entsprechen sollen. Beim D1 und Quad sind das 1 bis 2 Tage. Wer das Quad-XL-Modell wählt, kann laut Huawei 2 bis 3 Tage mit einer Akkuladung das Smartphone nutzen. Allerdings macht der Akku das Gehäuse dann dicker. Statt 8,9 mm sind es dann 10,9 mm. Außerdem soll das Gewicht von 130 auf etwa 150 Gramm steigen.

Die Smartphone-Familie soll weltweit im zweiten Quartal 2012 auf den Markt kommen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 225€
  2. 34,99€

theshark91 10. Mär 2012

Ich schätze sie haben den Benchmark auf dem Galaxy Note laufen lassen, das hat eine...

Cuboo 28. Feb 2012

Sehr witziges Argument ;) Wenn ich meinen Appel bei einem Händler kaufe, der das Ding...


Folgen Sie uns
       


Far Cry New Dawn - Test

Far Cry New Dawn ist eine wesentlich rundere und damit spaßigere Version von Far Cry 5 - wenn man über den Ingame-Shop hinwegsieht.

Far Cry New Dawn - Test Video aufrufen
Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Pauschallizenzen CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

    •  /