HDR, Zeitraffer und weitere nützliche Zusatzfunktionen

Wie die anderen hochwertigen Nikon-Kameras bietet die D600 einige nützliche Zusatzfunktionen zur Bearbeitung der Aufnahme. Neu ist etwa eine HDR-Funktion wie bei der D800, mit der in sehr kontrastreichen Problem-Lichtsituationen aus zwei Aufnahmen eine mit ausbalancierten Lichtern und Schatten erstellt wird. Für weniger extreme Aufnahmesituationen oder solche, in denen kein zweites Bild aufgenommen werden kann, steht weiterhin die bei Nikon-Kameras schon länger verfügbare D-Lighting-Funktion zur Verfügung. Über die bei höherwertigen Kameras wie der D700 schon eingebaute Funktion für Intervallaufnahmen hinaus, ist nun wie bei der D800 auch eine Zeitrafferfunktion enthalten. Die D600 erstellt darin praktischerweise direkt einen Film aus den Aufnahmen, ein Zusammensetzen der Einzelbilder - wie noch bei früheren Modellen - ist nicht mehr nötig.

Fernsteuerung über optionales WLAN-Modul

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Auch das optionale WLAN-Modul WU-1b, mit dem man Bilder übertragen und die Kamera fernsteuern kann, ist vom Grundprinzip her schon bekannt. In der Variante WU-1a wurde es bereits im April mit der D3200 vorgestellt. Allerdings war für (Semi-)Profi-Kameras bisher von Nikon zur drahtlosen Bildübertragung nur der WT-5 erhältlich, der aber rund 550 Euro (Straßenpreis) kostet. Waren die WLAN-Adapter bis zur Generation WT-4 noch zigarettenschachtelgroß, ist der WLAN-Adapter der D600 nicht einmal mehr daumennagelgroß und soll für rund 60 Euro in den Handel kommen. Wir waren gespannt darauf und wollten die Möglichkeiten direkt vom iPad aus testen. Zur Messe war die App auch schon sowohl für Android als auch für iOS verfügbar. Sie ist unter "Nikon Wireless Mobile Adapter Utility" im Appstore zu finden.

  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Nikon D600 (Bild: Nikon)
  • Ausschnittsvergrößerung: Aufnahme mit der D600 bei ISO 25.600 (Bild: Petra Vogt)
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 100 (Bild: Petra Vogt)
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 12.800 (Bild: Petra Vogt)
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 1.600 (Bild: Petra Vogt)
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 25.600 (Bild: Petra Vogt)
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 3.200 (Bild: Petra Vogt)
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 400
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 6.400 (Bild: Petra Vogt)
  • Aufnahme mit der D600 bei ISO 800 (Bild: Petra Vogt)
  • Das Wireless-Modul WU-1b ist gerade mal daumennagelgroß. (Bild: Petra Vogt)
  • Das Wireless-Modul WU-1b ist gerade mal daumennagelgroß. (Bild: Petra Vogt)
  • Die Nikon D600 (r.) im Vergleich zur D7000 (Bild: Petra Vogt)
  • Die Nikon D600 (l.) im Vergleich zur D800 (Bild: Petra Vogt)
  • Mit der iOS-App zum Wireless-Adapter können Bilder aufgenommen und heruntergeladen werden. (Bild: Petra Vogt)
  • Mit der iOS-App zum Wireless-Adapter können Bilder aufgenommen und heruntergeladen werden. (Bild: Petra Vogt)
  • Mit der iOS-App zum Wireless-Adapter können Bilder aufgenommen und heruntergeladen werden. (Bild: Petra Vogt)
  • Mit der iOS-App zum Wireless-Adapter können Bilder aufgenommen und heruntergeladen werden. (Bild: Petra Vogt)
  • Mit der iOS-App zum Wireless-Adapter können Bilder aufgenommen und heruntergeladen werden. (Bild: Petra Vogt)
Mit der iOS-App zum Wireless-Adapter können Bilder aufgenommen und heruntergeladen werden. (Bild: Petra Vogt)

Wie von anderen drahtlosen Übertragungsmedien bekannt, muss zunächst das Drahtlosnetzwerk des mobilen Gerätes mit dem der Kamera verbunden werden. War dies erfolgreich, bietet die App die Möglichkeit, Fotos aufzunehmen oder Fotos anzuzeigen. Für die Aufnahme erhält der Nutzer einen Liveview auf dem mobilen Gerät und kann darauf sogar fokussieren und auslösen. Eine Ferneinstellung von Blende oder Zeit oder weiteren Parametern ist jedoch nicht möglich.

Beim Betrachten der Bilder fällt positiv auf, dass die App alle Bilder auf der Karte anzeigen kann - sogar solche von anderen Kameratypen. Nach der Ordnerwahl gelangt der Nutzer zunächst in eine Katalogübersicht. Dort lassen sich eines oder mehrere Bilder zum Download auswählen. Die Übertragung erfolgte sehr schnell. In unserem Test dauerte es nur 5 bis 10 Sekunden, bis ein rund 6 MByte großes Bild heruntergeladen war. Auch die Anzeige aller Bilder erfolgte sehr zügig und fühlte sich deutlich schneller an als etwa bei der Eye-Fi-Card.

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Die Nikon D600 soll noch im September 2012 in Deutschland erhältlich sein. Ohne Objektiv kostet die Kamera 2.150 Euro.

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 Hands on: Handliche Vollformatkamera Nikon D600
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Dikus 18. Sep 2012

Für mich ist sie das perfekte Upgrade zu meiner alten D200. und besser als die D800...

bernd71 18. Sep 2012

Nein, nur die naiven, die einen völlig unrealistischen gerüchtepreis Preis von 1500$ für...

Valduril 17. Sep 2012

Wirklich ein Profi an der Tastatur. Eine D7000 im APS-C Format (16 MPx) besitzt dieselbe...



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