Abo
  • Services:

Hands on Gnome 3.4: Neues Gnome-Design nicht konsequent umgesetzt

Einige Anwendungen in Gnome 3.4 erhalten ein neues Design, was die Arbeit mit der Gnome-Shell verbessert. Die neuen Richtlinien sind aber noch nicht überall umgesetzt, was zu einem inkonsistenten Look-and-Feel führt.

Artikel veröffentlicht am ,
Gnome 3.4 mit neuen Designansätzen
Gnome 3.4 mit neuen Designansätzen (Bild: Screenshot: Golem.de)

Mit Gnome 3.4 werden Teile der neuen Design-Richtlinie in einigen Anwendungen bereits umgesetzt, was die Arbeit mit der Gnome-Shell etwas erleichtert. Außerdem enthält Gnome 3.4 eine Vorabversion des Tools Boxes. Dieses grafische Frontend für virtuelle Maschinen ist für Privatanwender gedacht und nutzt Libvirt für den Zugriff auf KVM. Jedoch erst mit Gnome 3.6 soll Boxes voll einsatzfähig sein.

  • Einige maximierte Anwendungen verzichten auf die Fensterdekoration.
  • Die Kontaktanwendung schlägt mögliche Übereinstimmungen vor.
  • Die Dokumentenverwaltung mit neuer Oberfläche...
  • ...unterstützt nun auch das Drucken der Dateien.
  • Die Suche ist per Strg+F erreichbar.
  • In der Aktivitätenansicht lassen sich nun auch Dokumente finden.
  • Die neue Video-UI von Empathy (Bild: Gnome-Projekt/CC-BY-SA 3.0)
  • Passwortabfragen für Schlüsselbunde im Design der Gnome-Shell
  • Eine Anwendung kann zwischen zwei Arbeitsflächen geschoben werden, um eine neue zu erstellen.
  • Noch gibt es nur sehr wenige Erweiterungen für Gnome 3.4
  • Wanda, der Orakel-Fisch als Easter-Egg
  • Das neue Frontend für KVM: Boxes
  • Epiphany heißt nur noch Webbrowser, ...
  • ... die wichtigsten Funktionen bietet das Super-Menü.
  • Statt der Menüleiste gibt es das Anwedungsmenü im Panel.
  • In Gedit gibt es noch kein Anwendungsmenü.
Das neue Frontend für KVM: Boxes

Epiphany kupfert ab

Inhalt:
  1. Hands on Gnome 3.4: Neues Gnome-Design nicht konsequent umgesetzt
  2. Kontakte und Dokumente
  3. Shell-Erweiterungen und Fazit

Nutzer des Browsers Epiphany sehen in der Werkzeugleiste lediglich die Vor- und Zurück-Pfeile sowie das URL-Feld mit integriertem Knopf zum Neuladen und dem Abbrechen des Ladens einer Webseite. Diese Funktion ist so ähnlich bereits in Firefox implementiert. Eine weitere Funktion von Epiphany ist ebenfalls einem anderen Browser entlehnt. Das sogenannte Super-Menü, das sich hinter einem Zahnrad-Icon versteckt, erinnert an den Einstellungsdialog des Browsers Chrome.

Im Supermenü finden sich die Lesezeichen und die Funktionen des bisherigen Dateimenüs, etwa zum Öffnen oder Schließen von Tabs. Den Ladefortschritt einer Webseite zeigt der Browser als kleinen blauen Balken unter der URL-Zeile an, der von links nach rechts wandert. Außerdem wird Epiphany in der Gnome-Shell nun nur noch als Webbrowser gekennzeichnet.

Mehr Platz

Auf kleinen Bildschirmen bereitete die Gnome-Shell bisweilen Probleme, da einige Fenster zu groß waren und dadurch nicht richtig dargestellt werden konnten. Abhilfe schafft hier die Entscheidung der Designer, auf die Menüleiste einer Anwendung zu verzichten. Die wichtigsten Funktionen sind nun über den Eintrag einer Anwendung im Panel der Gnome-Shell per Mausklick erreichbar.

Stellenmarkt
  1. MAPAL Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG, Aalen
  2. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München

Das gilt jedoch nicht für sämtliche Gnome-Anwendungen, sondern nur für ausgewählte, etwa Epiphany oder auch die Kontakt- oder die Dokumentenverwaltung. Anwendungen wie Gedit oder Evolution behalten vorerst ihre Menüleiste.

Ebenfalls für eine bessere Übersicht werden einige maximierte Anwendungen ohne Fensterdekoration dargestellt, es fehlen also die Titelleiste sowie der Knopf zum Schließen des Fensters. Auch diese Funktion ist noch nicht übergreifend implementiert, sondern auf spezielle Anwendungen beschränkt.

Außerdem hat das Gnome-Team die bisherigen Scrollleisten gegen einen dezenten Balken am rechten Fensterrand ausgetauscht. Er zeigt die bekannten Richtungspfeile nun nicht mehr, was stark an die Oberflächen von Tablets oder Smartphones erinnert.

Kontakte und Dokumente 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€

renegade334 30. Mär 2012

sudo apt-get install kubuntu-desktop sudo apt-get install xubuntu-desktop

taudorinon 30. Mär 2012

Ich hab ein Netbook mit 1024 x 600 Auflösung. Gnome 3 hat mir da zu viel Platz...

snake_88 30. Mär 2012

wenn du mit der Maus über die Scrollleiste fährst hast du einen schieber... eigentlich...

Der Kaiser! 30. Mär 2012

Die Fenster unterscheiden sich von den "Dialogen in Schwarz". Die Bedienung hat sich für...

natasha 29. Mär 2012

Mit der Fedora 17 Alpha gerade in Benutzung. "Wanda" bekommt man übrigens, indem man...


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Shadow of the Tomb Raider angespielt: Lara und die Schwierigkeitsgrade
Shadow of the Tomb Raider angespielt
Lara und die Schwierigkeitsgrade

E3 2018 Düstere Höhlensysteme, eine prächtige Stadt in Südamerika und die Apokalypse: Im nächsten Tomb Raider erlebt Lara Croft wieder spannende Abenteuer. Beim Anspielen konnte Golem.de das ungewöhnliche System der Schwierigkeitsgrade kennenlernen.
Von Peter Steinlechner

  1. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
IT-Jobs
Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Ein Bericht von Juliane Gringer

  1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
  2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
  3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

    •  /