Abo
  • Services:

Hands On Elitebook Folio 1020: Pummeliges Leichtgewicht

Die Hardwareabteilung von Hewlett Packard hat ein neues besonders leichtes Notebook für Geschäftskunden vorgestellt. Wir konnten uns die 1,2-kg-Version bereits anschauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elitebook Folio 1020 SE
Elitebook Folio 1020 SE (Bild: HP)

HPs neues Elitebook Folio 1020 ist ein leichtes 12,5-Zoll-Notebook. Sein Full-HD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) ist für den Einsatzzweck in Ordnung und ausreichend hell. Die Farbdarstellung ist für die Fotobearbeitung allerdings nicht ausreichend. Laut HP hält das Notebook 9 Stunden durch. Bei voller Helligkeit zeigte sich beim Prototyp allerdings, dass offenbar die Hintergrundbeleuchtung die Laufzeit deutlich reduziert. Windows schätzte nach ein paar Minuten nur knapp 3 Stunden verbleibende Akkulaufzeit ein. Möglicherweise ändert sich bis zum Marktstart noch etwas daran, wenn die Treiber besser sind oder die Hardware final ist.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Das Folio 1020 arbeitet mit Intels Core-M-Prozessor (Codename Broadwell), dessen Geschwindigkeit beim kurzen Ausprobieren kein Problem war. In dem Prototyp ist ein Core M-5Y71 verbaut. Der taktet seine beiden Kerne mit 1,2 GHz und kann bei Bedarf auf 2,9 GHz takten - allerdings nur kurzfristig, da die TDP bei 4,5 Watt liegt. Viel thermischen Spielraum gibt es also nicht fürs Hochtakten. Der Arbeitsspeicher in dem Demo-Gerät ist 8 GByte groß. Als SSD ist eine 256-GByte-SSD verbaut. Außerdem gibt es eine Dual-Band-WLAN-Karte mit 802.11ac-Unterstützung. Übrigens kann laut HP keine der Komponenten ausgetauscht werden. Das Innere ist versiegelt, wie man uns sagte.

  • Das Elitebook Folio 1020... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... hat nur wenige Anschlüsse. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Broadwell-CPU im System. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Special Edition... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ist noch einmal 200 Gramm leichter als die reguläre Version (links). (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Komponenten des Elitebook Folio 1020 (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Notebook wirkt nicht so dünn, wie es eigentlich ist. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Unterseite erlaubt keinen Zugriff auf Komponenten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hintergrundbeleuchtung der Tastatur (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Rechts ist der Dock-Anschluss zu sehen.(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In dem Demo-System ist eine 256-GByte-SSD verbaut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Daten des Akkus (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Elitebook Folio 1020... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der Zusatz Folio deutet nicht nur mangelnde Wartbarkeit an: Im Unterschied zu den richtigen Elitebooks fehlt dem 1020 einige Flexibilität, und zwar vor allem bei den Schnittstellen. Gerade einmal zwei USB-Anschlüsse und einen Micro-SD-Karten-Schacht gibt es. Für externe Displays oder Projektoren muss ein HDMI-Anschluss genutzt werden. Ob darüber auch analoge Signale transportiert werden, ist noch unklar. Einige Hersteller machen das, es ist aber nicht Standard. Deswegen wird im Geschäftskundeneinsatz eher Displayport verwendet. Der Anschluss fehlt aber komplett.

Ultrabook mit Docking-Anschluss

Immerhin gibt es auf der rechten Seite einen Dock-Anschluss, über den zahlreiche weitere Schnittstellen möglich sind. Das Dock stellt dann etwa andere Monitorausgänge bereit, kabelgebundenes Netzwerk und die Stromversorgung werden so ebenfalls gewährleistet. Bei einem Ultrabook ist so eine Lösung ungewöhnlich, im Geschäftskundenbereich ist sie aber Pflicht.

Das Folio 1020 nutzt einen kleinen Stromanschluss. Die Netzteile großer Elitebooks passen also nicht. Auch das ist ein Kompromiss für das flache Design.

HP bewirbt das Gerät als das dünnste Geschäftskunden-Notebook. Das heißt zwar nicht, dass es das dünnste Notebook ist, mit 15,7 mm ist es aber tatsächlich sehr dünn. Erstaunlicherweise wirkt das Notebook durch seine Keilform gar nicht so dünn, sondern eher wie ein pummeliges Notebook. Toshibas ältere Z-Serie wirkt subjektiv beispielsweise dünner, obwohl sie es nicht ist.

Auf die Special Edition konnten wir leider nur einen kurzen Blick werfen. Beim Hochheben fielen die nochmals eingesparten 200 Gramm deutlich auf. Der Preis soll bei rund 1.500 US-Dollar liegen, wie uns HP mitteilte. Die Einstiegsversion soll 1.100 US-Dollar kosten. Allerdings sind die Preise nicht final und so mancher Mitarbeiter wollte vor Ort gar keine Preise nennen.

Die Special Edition wird erst im März 2015 erscheinen. Einen Monat früher ist laut HPs Planung das schwerere Modell zu haben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. (-56%) 10,99€
  4. 9,95€

Tech-Nick 05. Dez 2014

Kommt das Ultrabook nur in den USA im Februar raus oder auch in Deutschland? Kann man die...

rabatz 05. Dez 2014

Fingerprintsensor: Wie auf den Bildern zu sehen ist, scheint es so zu sein. Mehr als 8GB...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Sub im Test

Mit dem Echo Sub lassen sich Echo-Lautsprecher mit Tiefbass nachrüsten. Die Echo-Lautsprecher sind allerdings im Mittenbereich vergleichsweise schwach, so dass das Klangbild entsprechend leidet. Sobald zwei Echo-Lautsprecher miteinander verbunden sind, gibt es enorm viele Probleme: Die Echo-Geräte reagieren langsamer, es gibt Zeitverzögerungen der einzelnen Lautsprecher und das Spulen in Musik ist nicht mehr möglich. Wie dokumentieren die Probleme im Video.

Amazons Echo Sub im Test Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /