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Hands on Blackphone: Ein viel zu großes Fragezeichen

In der Theorie klingt es gut: Geeksphone arbeitet mit Phil Zimmermanns Silent Circle und Blackphone zusammen an einem sicheren Smartphone. Sicherheit verspricht vor allem die VoIP-App von Silent Circle, die allerdings nach zwei Jahren Gebühren kostet und auch für andere Smartphones angeboten wird.

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Die Hardwareausstattung des Blackphones ist bisher unklar.
Die Hardwareausstattung des Blackphones ist bisher unklar. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Das Blackphone ist ein VoIP-Smartphone, das mit dem Ziel entwickelt wurde, mit einem besonders sicheren Gerät die Ansprüche ambitionierter Anwender zu erfüllen. Als Betriebssystem wird Privat OS verwendet, ein modifiziertes Android, das um einige Apps erweitert wurde. Diese werden als Alternativen zu Android-Anwendungen voreingestellt verwendet. Es ist also eigentlich ein VoIP-Telefon, das nach zwei Jahren nur mit zusätzlichen Abogebühren weiter seine volle Funktion erfüllt. Das Blackphone entsteht in Zusammenarbeit mit Geeksphone und Silent Circle. Auf dem Mobile World Congress 2014 haben wir uns einen ersten Eindruck von dem Gerät verschafft.

Gleich zu Beginn machten die Blackphone-Mitarbeiter den Eindruck, nicht vorbereitet zu sein. Fragen nach der Hardware wurden konsequent abgebügelt: Die Hardware sei in einem frühen Zustand. Hier kann sich in den nächsten Monaten noch einiges ändern, wie Blackphone eingestand - allerdings auch in Bereichen, die eigentlich schon frühzeitig feststehen sollten, um überhaupt Kunden zu gewinnen. Wer das Gerät jetzt vorbestellt, der weiß nicht, ob er die LTE-Einheit überhaupt in seinem Land wird verwenden können.

Es fehlen Daten

Gute Chipsätze beherrschen um die 30 LTE-Bänder, doch die sind selbst bei Topgeräten selten. In der Regel bieten Hersteller mehrere Modelle des gleichen Smartphones für unterschiedliche Regionen und manchmal sogar Netzbetreiber an. Da das Gerät in US-Dollar verkauft wird, würde es nicht wundern, wenn für den US-Markt zwei unterschiedliche Modelle auf den Markt kommen müssen. Die Ausstattung ist eher Durchschnitt. Zwar wird das Telefon einen Quad-Core-Prozessor unbekannter Bauart mit mindestens 2 GHz haben, und auch 2 GByte RAM sind vorgesehen. 16 GByte sind hingegen wenig für ein hochpreisiges Smartphone. Zudem ist unklar, ob das Gerät Dual-Band-WLAN beherrscht.

Unklarheit herrscht auch über die bisher nicht genannten Frequenzen für GSM und UMTS. Hier gibt der Hersteller nur HSPA+ als Geschwindigkeit an. Das könnte auch als Absichtserklärung interpretiert werden. Die Auflösung des 4,7-Zoll-Displays wird als HD angegeben. Genaue Zahlen wollte Blackphone auf Nachfrage nicht nennen. Die nun vorgestellte Hardware ist also alles andere als final.

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Die Sicherheit des Blackphones läuft nach zwei Jahren ab 
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Cheval Alazán 14. Mär 2014

Glücklicherweise ist Sprache nicht fest sondern entwickelt sich dauernd. Sei es jetzt die...

Nebucatnetzer 26. Feb 2014

Privacy blockt den Zugriff auf die Daten nicht sondern liefert den gesperrten Apps leere...

floggrr 26. Feb 2014

Das soll wohl ein schlechter Witz sein. 10$ pro Monat für Voip und nochmal 5$ für 1GB VPN.

achkeule 26. Feb 2014

Deren Verschlüsselungstechniken mögen sogar vielleicht gut genug umgesetzt sein, wenn man...


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