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Die Hardwareausstattung des Blackphones ist bisher unklar.
Die Hardwareausstattung des Blackphones ist bisher unklar. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Rechtezuteilung des Blackphones erinnert an Cyanogenmod

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Zu dem Privat OS gehört weiterhin eine genaue Rechteeinteilung für Android-Apps. Anwendungen können gezielt Rechte entzogen werden. Außerdem können Voreinstellungen zur Zuweisung von Rechten eingerichtet werden. Damit wäre es etwa möglich, grundsätzlich jeder App die Nutzung der Kamera zu untersagen, ohne dass eine Einzelbearbeitung notwendig wäre. Der Anwender riskiert dadurch natürlich, dass eine App dann nicht mehr wie gewollt funktioniert. Dass einer App Zugriff auf eine Funktion entzogen wird, dürfte von sehr wenigen Entwicklern getestet werden, was zu unerwarteten Fehlern führen kann.

Eine derart feine Rechteeinteilung ist jedoch nichts Ungewöhnliches. Google selbst bot ein ähnliches System mit Android 4.3 an, bevor es mit Android 4.4 wieder entfernt wurde. Auch der Privacy Guard 2.0 in Cyanogenmod ist schon lange verfügbar.

Das Blackphone ist eine Blackbox

Insgesamt hinterließ die Vorführung bei uns ein ungutes Gefühl. Der Hersteller konzentriert sich zu sehr auf Marketingaussagen und suggeriert ein Schnäppchen, da die Zugaben wie die Abonnements mehr wert sind als der Verkaufspreis des Smartphones. Das Blackphone kann für einen Preis von 629 Dollar bei der Schweizer Firma vorbestellt werden und beinhaltet zahlreiche Abonnements für Zusatzsoftware, die sich auch auf regulären Android-Geräten installieren lässt. Zudem gehen wir davon aus, dass ein Teil des Verkaufspreises - der übrigens ein Nettopreis, also ohne Mehrwertsteuer ist - für ebenjene Abonnements abgeführt werden muss.

Noch dazu geht das Unternehmen mit dem Namen Phil Zimmermann hausieren. Er hat sich durch die Verschlüsselungslösung Pretty Good Privacy (PGP) einen Namen gemacht. Im Bereich der Datenverschlüsselung ist er eine Größe. Doch eigentlich ist er als Chef der Firma Silent Circle letztendlich nur ein Partner von Blackphone und bietet sein Angebot auch für reguläre Android- und iOS-Geräte an.

Unserer Einschätzung nach ist das Gerät außerdem kein High-End-Smartphone, wie der Hersteller es darstellt. Dafür gibt es derzeit zu viele Unklarheiten. Das Blackphone ist als Hardware derzeit eine Blackbox. Interessant ist vor allem die Bündelung der vielen kleinen Funktionen zu einem Komplettpaket mit dem Ziel besonderer Sicherheit. Wer will, kann sich bereits jetzt viele Funktionen des Blackphones selbst zusammensuchen und dann auf einem richtigen High-End-Smartphone mit Cyanogenmod installieren. Die Komplettlösung Blackphone gibt es nämlich erst frühestens ab Juni 2014.

 Die Sicherheit des Blackphones läuft nach zwei Jahren ab

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Cheval Alazán 14. Mär 2014

Glücklicherweise ist Sprache nicht fest sondern entwickelt sich dauernd. Sei es jetzt die...

Nebucatnetzer 26. Feb 2014

Privacy blockt den Zugriff auf die Daten nicht sondern liefert den gesperrten Apps leere...

floggrr 26. Feb 2014

Das soll wohl ein schlechter Witz sein. 10$ pro Monat für Voip und nochmal 5$ für 1GB VPN.

achkeule 26. Feb 2014

Deren Verschlüsselungstechniken mögen sogar vielleicht gut genug umgesetzt sein, wenn man...



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