App-Rechte nur mit Tricks

Es gibt unter Android 4.3 zudem erweiterte Berechtigungen für Apps, die aber nicht ohne einen Kniff zugänglich sind. Dazu muss die App Nova Launcher installiert werden, wie Android-Police herausgefunden hat. Mit der App lässt sich ein Shortcut einrichten. Nach der Installation des alternativen Launchers kann in den Widgets der Eintrag "Aktivitäten" ausgewählt werden. Wird es auf einem Homescreen abgelegt, erscheint eine Liste, in der der Eintrag "Einstellungen" und dort "App-Vorgänge" ausgewählt wird. Der Shortcut erscheint dann ebenfalls auf dem Homescreen. Darüber lassen sich in einer App-Liste dann die Berechtigungen einzelner Anwendungen verwalten, die aktiviert oder deaktiviert werden können.

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Allerdings sollte das Deaktivieren von Optionen mit Bedacht vorgenommen werden. Die Berechtigung für den Zugriff auf die Telefonfunktion, die viele Spiele nutzen, ist dazu da, dass das Spiel beispielsweise bei eingehenden Anrufen pausiert. Im Optionsmenü einzelner Apps in den allgemeinen Einstellungen erscheint zumindest auf Smartphones weiterhin nur die Liste der Zugriffsberechtigungen, die sich nicht verwalten lassen.

Leichte Verbesserungen in Benchmarks

Bei Android 4.3 soll die Leistung bei der 2D-Darstellung verbessert worden sein. Das zeigt sich in den Benchmarks, die wir mit Passmarks Performance Test 1.0.4 auf dem Nexus 4 und dem Nexus 7 durchgeführt haben. Unter Android 4.2.2 schaffte der Benchmark auf dem Smartphone 2.184 Punkte, unter Android 4.3 waren es bereits 2.345 Punkte. Auf dem Tegra-3-Tablet Nexus 7 lag das Ergebnis unter Android 4.2.1 bei 1.902 Punkten, unter Android 4.3 waren es immerhin 1.968 Punkte.

Im 3D-Benchmark Icestorm 1.0.2 von 3DMark zeigte sich auf dem Nexus 4 tatsächlich eine Verbesserung. Dort erreichten wir unter Android 4.3 4.290 Punkte, wohingegen wir unter Android 4.2.2 auf LGs Smartphone nur 3.788 Punkte erreichten. Auf dem Nexus 7 unterstützt der Tegra-3-Chipsatz OpenGL ES 3.0 nicht. Wir machten dort trotzdem eine Benchmark-Messung mit GFX Bench Egypt 2,5, um zu prüfen, ob sich die Leistung generell verbessert hat. Mit 14 fps im Onscreen-Modus unter beiden Android-Versionen hat sich hier nichts geändert. Auch auf dem Nexus 4 bleibt der Wert mit 38 fps gleich.

Trim-Befehl für besseres Schreiben

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Die Änderungen an dem Video-API haben nicht alle Anwendungen vertragen. Die Videoapplikation VLC-Player zeigt weder Bild noch Ton nach einem Update auf Android 4.3 an. Auch der MX Player funktionierte nach der Aktualisierung nicht. Dass einzelne Apps in einer neuen Android-Version nicht sofort funktionieren, ist allerdings nicht ungewöhnlich. Meist werden angepasste Versionen bald nachgereicht. Inzwischen hat beispielsweise das Videolan-Team ein Update für den VLC-Player nachgereicht, der jetzt ordentlich funktioniert.

Mit Android 4.3 erhält der Linux-Kernel den Trim-Befehl, der für effizientere Schreibzugriffe auf den Flash-Speicher sorgt und gleichzeitig die Lebensdauer erhöht. Mit dem Trim-Befehl werden Betriebssystem und jetzt auch Speichercontroller über freigewordenen Speicherplatz informiert, der dadurch schneller freigegeben wird. Laut Anandtech wird der Trim-Befehl täglich ausgeführt, sofern das Gerät eine Stunde lang nicht benutzt wurde und genügend Akkukapazität vorhanden ist.

Weniger Root-Rechte

In den Release Notes erklärt Google, dass die Systempartition künftig für Zygote-Prozesse, sprich Apps, die auf der Dalvik-Engine laufen, ohne Superuser-Rechte (nosuid) eingebunden wird. Damit wird verhindert, dass Android-Anwendungen selbst Programme mit Root-Rechten starten können. Das soll die Sicherheit erhöhen. Inzwischen haben Entwickler Lösungen erarbeitet, mit denen Root-Rechte unter Android 4.3 erlangt werden können. Programmierer, die über die Android Debug Bridge auf das Gerät zugreifen, sind von den Änderungen nicht betroffen.

Android 4.3 bringt vor allem systemweite Verbesserungen mit, die nicht gleich offensichtlich sind, etwa erweiterte Sicherheitsfunktionen. Die neue Benutzerverwaltung funktioniert schon recht gut, könnte aber mit weiteren Optionen ausgestattet werden, etwa für eine Filmesammlung. OpenGL ES 3.0 ist eine sinnvolle Ergänzung vor allem bei Spielen. Ein großer Sprung ist Android 4.3 aber nicht, was auch die Versionsnummer widerspiegelt.

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 Hands on: Android 4.3 mit überschaubaren Änderungen
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SoniX 05. Sep 2013

Das ist nicht meine Mailanwendung, sondern die mitgelieferte Android eigene. Ich konnte...

querdenker37 05. Aug 2013

Die Entwickler haben die App jetzt leider mit Werbung und unnützen Funktionen...

querdenker37 05. Aug 2013

https://play.google.com/store/apps/details?id=me.boogoo.permissionmanager.app.ops...

i.like.webm 02. Aug 2013

Ist der Opus Codec endlich eingebaut? Ich will mit Antennapod (https://play.google.com...



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