Hands Free Payment: Google will das Bezahlen revolutionieren

Nur mit seinem Namen bezahlen, das will Google Wirklichkeit werden lassen. Käufer müssen für den Einkauf weder Smartphone noch Geldbörse oder Kreditkarte zücken. Kunden sagen nur, dass sie mit Google zahlen wollen, das ist alles.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Pilotversuch startet in San Francisco.
Googles Pilotversuch startet in San Francisco. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Das Bezahlen in Läden soll schon bald deutlich komfortabler sein. Dazu hat Google auf der Entwicklermesse Google I/O erstmals das Projekt Hands Free Payment offiziell vorgestellt. Bisher war das Projekt unter der Bezeichnung Plaso bekannt. Im Rahmen von Hands Free Payment geht es darum, dass der Käufer alle Hände frei hat. Er muss also weder die Geldbörse noch die Kreditkarte oder das Smartphone aus der Tasche holen.

Stellenmarkt
  1. Software Developer Frontend (m/f/d)
    Advantest Europe GmbH, Duisburg
  2. Informatiker / Fachinformatiker / Softwareentwickler (m/w/d)
    p.a. GmbH Engineering Services Prozess Automation, Poing
Detailsuche

Es soll genügen, wenn sich der Käufer an der Kasse mit seinem Namen identifiziert und mitteilt, dass er mit Google bezahlen möchte. Der Kassierer überprüft dann die Identität des Kunden. Dazu wird ein Hands-Free-Payment-Gerät benutzt, das Google nach Informationen von Ars Technica als frühen Prototyp auf der Google I/O gezeigt hat. Bisher ist nicht bekannt, wie die weitere Autorisierung vonstatten geht, also nach welchen Merkmalen der Kassierer die Identität des Kunden prüft.

Mit einem Pilotprojekt will Google dieses Jahr beginnen. Zunächst werden gezielt Läden im Stadtbereich von San Francisco ausgewählt. Neben der Schnellrestaurantkette McDonald's machen auch die Pizzafilialen von Papa John's dabei mit. In beiden Restaurantketten werden Kunden die neue Bezahlungsmöglichkeit ausprobieren können. Noch ist aber nicht bekannt, wann genau das Pilotprojekt beginnt und welche Voraussetzungen Kunden mitbringen müssen, um dabei sein zu können.

Android Pay wurde gerade vorgestellt

Bevor Google Hands Free Payment breit auf den Markt bringen wird, wird es noch eine Weile dauern. Gerade erst wurde der neue Zahlungsdienst Android Pay vorgestellt, der mit Android M vorgestellt wurde. Der Dienst soll auch mit älteren Geräten laufen, auf diesen muss aber mindestens Android 4.4 alias Kitkat installiert sein. Mit älteren Android-Versionen wird der Dienst nicht funktionieren. Mittels Android Pay können Kunden in Geschäften mit dem Smartphone bezahlen. Der Dienst wurde bislang nur für die USA angekündigt. Wann er in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


1ras 02. Jun 2015

Doch, genau das war dein Punkt, denn in einer alternden Gesellschaft zu glauben...

neocron 01. Jun 2015

nunja, beste Bedingungen fuer die Evolution bietet es ... wenn man ihnen konstant Alkohol...

Paulagc 31. Mai 2015

Interessiert wahrscheinlich auch gar keinen. Unpraktisch. Dazu noch das ganze...

adjust-IT 29. Mai 2015

Jetzt soll das Geldausgeben schon wieder einfacher werden - aber dabei soll der logisch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ampelkoalition
Das Verkehrsministerium wird zum Digitalministerium

Aus dem geplanten Ministerium für Verkehr und Digitales wird ein Ministerium für Digitales und Verkehr. Minister Wissing erhält zusätzliche Kompetenzen.

Ampelkoalition: Das Verkehrsministerium wird zum Digitalministerium
Artikel
  1. Cloud-Ausfall: Eine AWS-Region als Single Point of Failure
    Cloud-Ausfall
    Eine AWS-Region als Single Point of Failure

    Ein stundenlanger Ausfall der AWS-Cloud legte zentrale Dienste und sogar Amazon selbst teilweise lahm. Das zeigt die Grenzen der Cloud-Versprechen.
    Ein Bericht von Sebastian Grüner

  2. Microsoft: Windows bekommt ein neues Notepad inklusive Dark Mode
    Microsoft
    Windows bekommt ein neues Notepad inklusive Dark Mode

    Es war nur eine Frage der Zeit: Microsoft zeigt ein neu designtes Notepad für Windows. Das enthält eine bessere Suchfunktion und Dark Mode.

  3. Euro NCAP: Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis
    Euro NCAP
    Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis

    Mit Renaults Zoe sollte man keinen Unfall bauen. Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt das Elektroauto null Sterne.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /