Handheld Gaming: Asus stellt ROG Ally X mit 80-Wh-Akku vor
Asus hat den Rog-Ally-X(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt, ein rundum erneuerter Handheld-PC basierend auf dem originalen Rog-Ally ( Test ). Der Hersteller adressierte dabei mehrere Kritikpunkte an der ersten Version, allen voran die Akkulaufzeit. Dazu wurde ein Akku mit doppelter Kapazität verbaut, der jedoch ein komplett neues Innenleben erfordert, auch um das Gewicht nicht gleichzeitig ebenfalls stark ansteigen zu lassen.
Die Mainboard-Platine und das Kühlsystem wurden neu entwickelt. Die Lüfter sind kleiner geworden, sollen aber durch dünnere und insgesamt mehr Lüfterblätter bei gleicher Drehzahl 10 Prozent mehr Luftdurchsatz erzeugen. Zudem wird ein Teil der Luft nun unter dem Display hindurchgeleitet. Ein heißer Touchscreen soll dadurch vermieden werden, Asus spricht von einer Verringerung um sechs Grad Celsius am Display.
Während AMDs Strix-Point-APU noch nicht für ein Performance-Upgrade verfügbar ist, erhöhte Asus dennoch die Performance des Handheld-PCs. Statt 16 GByte LPDDR5-6400 sind 24 GByte LPDDR5-7500 verbaut, was die Leistung bei speicherintensiven Anwendungen erhöhen kann, aber auch bessere Grafikleistung durch höhere Geschwindigkeit bedeuten dürfte, da der Speicher auch von der Grafikeinheit genutzt wird.
Asus nutzt den größeren Akku für mehr SoC-Leistung
Gleichzeitig nutzt Asus den größeren Akku, um dem AMD-Ryzen-Z1-SoC in allen Voreinstellungen zwei Watt höhere Leistungsaufnahme zu ermöglichen. Was auf den ersten Blick wenig erscheint, stellt in der niedrigsten Einstellung von bisher 10 Watt eine Steigerung von 20 Prozent auf 12 Watt dar. Das Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln und 120 Hz Bildwiederholfrequenz übernimmt Asus vom Vorgängermodell.
Statt eines proprietären Anschlusses für externe GPUs verbaut Asus einen zweiten Typ-C-Anschluss mit Kompatibilität zu USB 4 und Thunderbolt 4. Darüber lassen sich Peripheriegeräte, Monitore oder eine externe GPU anschließen. In Kombination mit einem Gerät mit einer Sharelizenz dürfte auch Thunderbolt Share darüber möglich sein, wobei dieses Feature von Asus nicht bestätigt wurde.
Anpassungen am Gehäuse für bessere Ergonomie
Um den deutlich größeren Akku unterzubringen, wurde das Gehäuse etwas dicker. Zusätzlich dazu gestaltete Asus die Griffe an den Seiten etwas runder, was sich besser anfühlen soll und uns im kurzen Hands-On bei Asus überzeugte. Die rückseitigen Makrotasten legte Asus kleiner aus, um versehentliches Auslösen zu vermeiden.
Dafür lassen diese sich in alle Richtungen betätigen, beispielsweise mit unterschiedlichen Fingern. Die Joysticks sollen laut Asus länger halten und sind in einem anderen Winkel zu den Gamepad-Buttons angebracht, was sich natürlicher anfühlen soll. Der ROG Ally X kann ab dem heutigen Montag vorbestellt werden und kostet mit einer 1 TByte SSD im M.2-2280-Formfaktor 100 Euro mehr als das weiterhin verfügbare Vorgängermodell.
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