Handelsstreit: Apple baut neuen Mac Pro in Texas
Apple wird auch den neuen Mac Pro in den USA und nicht in China zusammenbauen. Dennoch stammten viele Teile aus anderen Ländern, teilte Apple mit(öffnet im neuen Fenster). Der inländische Anteil sei jedoch höher als beim alten Modell. Der neue Mac Pro enthält Komponenten, die von mehr als einem Dutzend US-Unternehmen entwickelt und hergestellt werden. Hersteller und Lieferanten in den Bundesstaaten Arizona, Maine, New Mexico, New York, Oregon, Pennsylvania, Texas und Vermont leisten einen Beitrag zur Wertschöpfung.
Ende Juni 2019 gab es Berichte, dass Apple den Rechner künftig in China bauen wolle. Das dementierte der Konzern jedoch. Apple wollte eine Zollbefreiung für einige zu importierende Teile des Mac Pro erreichen. US-Präsident Donald Trump antwortete damals öffentlich, dass Apple keine Erleichterung erhalten werde und empfahl, das Gerät in den USA herzustellen. Die Ausnahmen soll Apple laut einem Bericht von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) nun doch größtenteils erhalten haben.

"Der Mac Pro ist Apples leistungsfähigster Computer aller Zeiten, und wir sind stolz darauf, ihn in Austin zu bauen. Wir danken der Regierung für ihre Unterstützung, die dies ermöglicht", sagte Apple-Chef Tim Cook. "Wir glauben fest an die Kraft der amerikanischen Innovation. Deshalb wird jedes Apple-Produkt in den USA entwickelt und konstruiert und besteht aus Teilen aus 36 Staaten."
Die neue Generation des Mac Pro wurde auf der Worldwide Developer Conference (WWDC) im Juni 2019 vorgestellt und soll ab Herbst in den Handel kommen. In der günstigsten Version mit acht CPU-Kernen, 32 GByte RAM, Radeon Pro 580X und 256 GByte großer SSD soll der Rechner rund 6.000 US-Dollar vor Steuern kosten.
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