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Handelskrieg: USA wollen größte chinesische Foundry lahmlegen

SMIC soll auf die Entity-Liste, damit Exportbeschränkungen verhindern, dass Chips für unter anderem Huawei produziert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Kein Chip von SMIC, sondern ein Zhaoxin KX-U6780A produziert von TSMC
Kein Chip von SMIC, sondern ein Zhaoxin KX-U6780A produziert von TSMC (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Handelskrieg zwischen den USA und China geht in die nächste Runde: Nachdem bereits der weltgrößte Auftragsfertiger TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) aufgrund von US-Regulationen keine Chips mehr für Huawei produziert, könnte als Nächstes SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corporation) betroffen sein. Laut Reuters soll die Trump-Regierung überlegen, den größten chinesischen Halbleiterhersteller auf die Entity-Liste zu setzen.

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Sollte dies passieren, dürften US-Firmen keine Waren mehr an SMIC liefern, womit deren Produktion mittelfristig zum Stillstand kommen würde. Alle Foundries weltweit sind auf US-amerikanische Unternehmen wie Applied Materials und Lam Research angewiesen, um ihre Fabs zu bestücken. Diese lassen sich sich zwar anteilig ersetzen, aber nicht im großen Maßstab. Samsung Foundry etwa soll eine solche exklusive Fertigungsstraße gebaut haben, welche einzig Komponenten von europäischen und japanischen Partnern verwendet.

Hintergrund der möglichen Exportbeschränkungen und damit quasi einem Handelsembargo ist der Vorwurf, dass SMIC mit dem chinesischen Militär in Verbindung stehen und für dieses Mikroprozessoren fertigen soll. Die Foundry arbeite mit der staatlichen CETC (China Electronics Technology Group Corporation) zusammen und würde indirekt auch Rüstungsprojekte unterstützen. Einer der Kunden von SMIC nach den US-Regulationen für TSMC ist Huawei, deren HiSilicon-Tochter dort im 14-nm-Verfahren einige Mittelklasse-SoCs produzieren lässt.

Während TSMC so einerseits einen chinesischen Partner verloren hat, haben die Taiwaner die Absicht erklärt, in den USA eine 5-nm-Fab bauen zu wollen. In Arizona sollen primär Chips für das US-Militär vom Band laufen, denn Präsident Donald Trump ging es vor allem darum, dass die Fertigung lokal stattfindet, damit kritische Infrastruktur nicht im Ausland produziert wird.

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Frittenjay 08. Sep 2020

Der Sinn erschließt sich mir auch überhaupt nicht. Es ist ja nicht so, als würden die...

nicoledos 08. Sep 2020

Es gab mal so eine Theorie. Die Globalisierung schafft trotz aller Unstimmigkeiten...

AllDayPiano 07. Sep 2020

China hat hier keinen Trumpf mit den seltenen Erden. Sie können gerade einmal 30% vom...

Peter V. 07. Sep 2020

Trump will mit aller Macht die Wahl gewinnen. Was mit den USA passiert war ihm doch...

narfomat 07. Sep 2020

überhaupt nicht. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Taiwan-Konflikt...


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