• IT-Karriere:
  • Services:

Handelskrieg: US-IT-Firmen erwägen Teilabzug der Produktion aus China

Wegen der anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China denken einem Medienbericht zufolge einige US-IT-Konzerne darüber nach, die Produktion zu verlagern. Darunter sind auch sehr große Anbieter.

Artikel veröffentlicht am ,
Produktionsstandorte wie Shenzhen könnten leiden.
Produktionsstandorte wie Shenzhen könnten leiden. (Bild: Wang Zhao/AFP/Getty Images)

Firmen wie HP und Dell denken über den teilweisen Abzug der Produktion aus China nach, wie die asiatische Publikation Nikkei berichtet. Nicht weiter genannten Nikkei-Quellen zufolge planen HP und Dell, bis zu 30 Prozent der Notebook-Produktion aus China heraus in andere Länder zu verlagern. Das gilt sogar für die chinesische Firma Lenovo. Hier werden allerdings keine Angaben zum Anteil der Auslagerung gemacht.

Stellenmarkt
  1. Stabilus GmbH, Koblenz, Langenfeld
  2. Marc Cain GmbH, Bodelshausen

Der Hintergrund dürfte der anhaltende Handelskrieg zwischen China und den USA sein. US-Präsident Donald Trump hat im Mai 2019 den nationalen Technologienotstand per Dekret erklärt, was vor allem Huawei betraf.

Laut Nikkei ist der Handelsstreit aber nicht der einzige Grund für diese Überlegungen. China wird als Produktionsstandort zunehmend kostenintensiver. In anderen Ländern kann auf einem niedrigeren Lohnniveau produziert werden. Eine Verlagerung der Arbeitsplätze in die USA dürfte ausgeschlossen werden, da hier das Lohnniveau höher ist.

Während Nikkei bei Dell und HP genauere Zahlen erfahren hat, überlegen nach Recherchen der Publikation weitere Unternehmen, ihre Produktion zu verlagern. Darunter fallen auch Amazon, Google, Microsoft und die japanischen Konzerne Nintendo und Sony. Dabei geht es vor allem um Produkte, die für die USA bestimmt sind. Für andere Märkte lässt sich weiter in China produzieren.

Verlagerungen von Produktionen aus China sind an sich nichts Neues. Schon vor den Streitigkeiten gab es Verlagerungen. Apple produziert über seine Auftragsfertiger beispielsweise zunehmend in Indien. Bisher standen hier aber vor allem wirtschaftliche Interessen im Vordergrund.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. WISO Steuer-Software für PC und Mac für je 19,99€)
  2. (u. a. Emtec X150 SSD Power Plus 960 GB für 84,90€ + 6,99€ Versand und Thermaltake V200 TG RGB...
  3. (u. a. Samsung 860 EVO 1 TB für 85€)
  4. (u. a. Samsung 860 EVO 1 TB für 85€)

cpt.dirk 06. Jul 2019

Ich schicke meine Antwort auf einige Punkte hier in meinem anderen Posting voraus...

/mecki78 04. Jul 2019

Wo habe ich China mit einem Kontinent verglichen? Ich hab Asien mit Afrika verglichen...

gast22 04. Jul 2019

@ Ipa "In China herrscht immer noch eine Diktatur und Willkür von Behörden Seiten ist an...


Folgen Sie uns
       


Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit

Im Testvideo stellt Golem.de das Remake des epischen Fantasy-Rollenspiels Demon's Souls für die Playstation 5 vor.

Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit Video aufrufen
Summit Lite im Test: Auch Montblancs günstige Smartwatch ist zu teuer
Summit Lite im Test
Auch Montblancs "günstige" Smartwatch ist zu teuer

Montblancs Summit Lite ist eine Smartwatch für Fitnessbegeisterte, die nach echter Uhr aussieht. Den Preis halten wir trotz hervorragender Verarbeitung für zu hoch.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Soziales Netzwerk Bei Facebook entsteht eine Smartwatch im Geheimen
  2. Wearable Amazfit bringt kompakte Smartwatch für 100 Euro
  3. T-Touch Connect Solar Tissots Smartwatch ab 935 Euro in Deutschland verfügbar

AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

No-Regret-Infrastruktur: Wasserstoffnetze für Stahl und Chemie
No-Regret-Infrastruktur
Wasserstoffnetze für Stahl und Chemie

Die Organisation Agora Energiewende schlägt vor, sich beim Bau von Wasserstoffleitungen und Speichern zunächst auf wenige Regionen zu konzentrieren.
Von Hanno Böck

  1. Brennstoffzellenfahrzeug Fraunhofer IFAM entwickelt wasserstoffspeichernde Paste
  2. Wasserstoff Lavo entwickelt Wasserstoffspeicher fürs Eigenheim
  3. Energiewende EWE baut einen Wasserstoffspeicher bei Berlin

    •  /