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Handelskrieg: Proteste nach Massenentlassungen bei Oracle in China

Oracle ist offenbar dabei, seinen Forschungs- und Entwicklungsbereich in China zu schließen. Die Betroffenen machen die Rivalität zwischen China und den USA dafür verantwortlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Oracle-Chef Larry Ellison
Oracle-Chef Larry Ellison (Bild: Oracle)

Oracle hat 900 Beschäftigte in China entlassen, was 60 Prozent der Belegschaft im Forschungs- und Entwicklungsbereich (F&E) ausmacht. Wie die britische Financial Times (Paywall) berichtet, machen Betroffene in Peking die Spannungen zwischen den USA und China für den Abbau verantwortlich.

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Den Beschäftigten von Oracle in China wurde am 7. Mai 2019 mitgeteilt, dass das Unternehmen seine Belegschaft "optimiert" und bis zum 22. Mai Entlassungen vornehmen werde. Die Ankündigung führte zu Protesten vor der Niederlassung von Oracle. Bei einer Demonstration am 8. Mai in der Nähe des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Oracle in Peking entfalteten die Mitarbeiter Transparente mit Slogans wie "Opposition gegen die politische Entlassung von Mitarbeitern durch Oracle" und "Erhalt der Arbeitsplätze in China".

Nachdem die erste Welle des Abbaus von 900 Arbeitsplätzen offiziell angekündigt wurde, gaben viele Beschäftigte an, dass sie erwarten, dass der gesamte chinesische F-&-E-Bereich geschlossen werde. Weitere Medienberichte bestätigen das.

Profitable Teams werden dichtgemacht

"Ich bin noch nicht entlassen worden, aber ich rechne damit", sagte ein junger Oracle-Mitarbeiter der Financial Times. Viele sehen den Handelskrieg zwischen den USA und China als Ursache für den Stellenabbau. "Unser Team ist profitabel, und wir erhielten vor zwei Jahren ein neues Projekt, das entwickelt werden sollte", sagte eine Entwicklerin, die fünf Jahre lang im Peoplesoft-Team von Oracle gearbeitet hatte. Etwa 90 Mitglieder ihres 130-köpfigen Teams seien entlassen worden. "Sie brauchen immer noch Peoplesoft(-Experten), deshalb werden sie in Indien und den USA neu einstellen. So wie es läuft, haben wir den Eindruck, dass sie uns so schnell wie möglich loswerden wollen", fügte sie hinzu.

Oracle bestätigte den Stellenabbau nicht, dementierte die Entlassungen aber auch nicht. "Mit dem Wachstum unseres Cloud-Geschäfts werden wir unsere Ressourcen kontinuierlich ausgleichen und unsere Entwicklungsgruppe neu strukturieren, um sicherzustellen, dass wir die besten Cloud-Services für unsere Kunden in China bereitstellen."



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flauschi123 14. Mai 2019

China hat jahrzehnte lang eine aggressive Wirtschaftspolitik gefahren - teilweise mit...

Trockenobst 13. Mai 2019

Das ist eine direkte Lüge und die Amis wissen das auch. Die wenigen guten Leute die noch...

Trockenobst 13. Mai 2019

Warum? Solange der Support sicher gestellt ist, interessiert es den Kunden nicht. Oracle...

Micha_T 13. Mai 2019

Hoffe ja die chinesen lassen sich das nicht mehr lange gefallen und machen richtig dicht...


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