Handelskrieg: Japan beschränkt ausländische Zukäufe für seine ITK-Branche

Japan schützt seine IT- und Telekommunikationsbranche vor Zukäufen aus dem Ausland. Die Maßnahme dürfte sich gegen China richten.

Artikel veröffentlicht am ,
Trump traf Japans Premierminister Shinzo Abe
Trump traf Japans Premierminister Shinzo Abe (Bild: Reuters/Kevin Lamarque)

Die japanische Regierung will IT- und Telekommunikations-Unternehmen zu einer Liste von Bereichen hinzufügen, für die ausländische Zukäufe beschränkt sind. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die neue Regelung, die am 1. August in Kraft tritt, sei unter dem zunehmenden Druck der USA entstanden.

Stellenmarkt
  1. Projektmanager Stammdaten Management (m/w/d)
    Melitta Gruppe, Minden
  2. Project Manager (m/w/d) Electronic Data Interchange/EDI
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim
Detailsuche

Die japanische Regierung erwähnte keine bestimmten Länder oder Unternehmen, die von der Anwendung der Eigentumsbeschränkungen auf die IT- und Telekommunikationsbranche betroffen sind. Die Ankündigung erfolgte jedoch am selben Tag, als US-Präsident Donald Trump und der japanische Premierminister Shinzo Abe in Tokio Gespräche über Handel und andere Themen führten. Die Regelung dürfte in Zusammenhang mit dem Handelskrieg stehen, den die USA mit China führen.

Die neue Regelung wird nach der gemeinsamen Erklärung des Finanz-, Handels- und Kommunikationsministeriums auf 20 Sektoren der Informations- und Kommunikationsbranche angewendet.

Nach dem Devisen- und Außenhandelskontrollgesetz unterwirft Japan bestimmte Branchen wie Flugzeugbau, Nuklearindustrie und Rüstungsherstellung der Fremdkapitalkontrolle.

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Gesetz verpflichtet ausländische Investoren, sich bei der japanischen Regierung zu melden und sich einer Überprüfung zu unterziehen, falls sie 10 Prozent oder mehr der Aktien von börsennotierten japanischen Unternehmen kaufen oder Aktien von nicht börsennotierten Unternehmen erwerben. Die Regierung kann die Zukäufe dann einschränken oder ganz verhindern.

Die IT-Branche aus den USA hat viele Beteiligungen und Joint Ventures in Japan. Größere Zukäufe kamen in der Vergangenheit aber aus Taiwan. Der Auftragshersteller Foxconn hatte im Jahr 2016 Sharp für 389 Milliarden Yen (3,5 Milliarden US-Dollar) erworben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Dataport
"Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen"

Ein Job mit Zukunft und Sinnhaftigkeit, sicherer Bezahlung und verlässlichen Arbeitsbedingungen - so hat es Dataport zum Top-IT-Arbeitgeber geschafft.
Von Sebastian Grüner

Dataport: Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen
Artikel
  1. Logitech Pop Keys: Farbige mechanische Tastatur mit wechselbaren Emoji-Tasten
    Logitech Pop Keys
    Farbige mechanische Tastatur mit wechselbaren Emoji-Tasten

    Parallel zur Tastatur namens Pop Keys bringt Logitech eine Maus in einem farbigen Gehäuse nach Deutschland.

  2. Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
    Microsoft
    Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

    Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

  3. Konkurrenz zu Disney+ und Prime Video: Netflix erwartet schwaches Wachstum
    Konkurrenz zu Disney+ und Prime Video
    Netflix erwartet schwaches Wachstum

    Zum Jahresende hatte Netflix weltweit 222 Millionen Abonnenten, aber die Konkurrenz auch durch Disney+ und Prime Video wird immer stärker.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • 32GB DDR5-5200 297,17€ • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) • Philips Hue Play 2x Lightbar + Hue Bridge 109€ [Werbung]
    •  /