Abo
  • Services:

Handelskrieg: Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

Die USA wollen offenbar beliebte Gadgets mit Strafzöllen belegen: Apple Watch und Lautsprecher von Sonos könnten in Nordamerika um 10 Prozent teurer werden. Dem iPhone drohen wegen eines Versprechens von US-Präsident Donald Trump gegenüber Tim Cook aber wohl keine Preisaufschläge.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation einer Apple Watch
Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation einer Apple Watch (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

In der handelspolitischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China könnte erstmals auch die Hightechbranche in größerem Umfang betroffen sein. Der Apple Watch soll ein Preisaufschlag von 10 Prozent drohen, schreibt Reuters. Nach Informationen der Nachrichtenagentur stehen auf einer Liste der zuständigen Behörde U.S. Customs and Border Patrol außerdem die ebenfalls in China hergestellten Fitbit-Tracker Charge und Charge HR, die eigentlich schon länger veraltete und durch Nachfolger ersetzte Sportuhr Fitbit Surge sowie von Sonos die Lautsprecher Play:3, Play:5 and Sub.

Stellenmarkt
  1. DGUV - Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, Sankt Augustin
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Auffällig ist vor allem die Apple Watch. Ein Preisaufschlag von 10 Prozent würde bedeuten, dass die derzeit günstigste Version statt rund 250 US-Dollar dann rund 275 US-Dollar (jeweils ohne Mehrwertsteuer) kostet. Das könnte Auswirkungen auf den Absatz und damit unter anderem auf den Aktienkurs von Apple haben.

Immerhin: Dem wichtigsten Produkt des Unternehmens, also dem iPhone, drohen von den US-Behörden keine Aufschläge. So weist Reuters darauf hin, dass US-Präsident Donald Trump bereits im Mai 2018 dem Apple-Chef Tim Cook versprochen haben soll, dass das Smartphone grundsätzlich nicht mit zusätzlichen Zöllen belegt werde, obwohl es ebenfalls in China produziert wird.

Kunden in Europa wären grundsätzlich zwar nicht von US-Zöllen betroffen. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass die Hersteller ihre Preise auch in anderen Regionen erhöhen könnten, um Schwarzimporte zu verhindern und um ihre Umsatzausfälle im Heimatmarkt zu kompensieren.

Ob die vorgestellten Zölle tatsächlich in Kraft treten und wann das wäre, ist derzeit nicht klar. Sie richten sich nur gegen Produkte aus China und sollen ein Volumen von 200 Milliarden US-Dollar umfassen. Die US-Regierung eskaliert damit den schon länger anhaltenden Streit mit dem Land.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

DeathMD 23. Jul 2018

In Murrica sollte es doch möglich sein, eine Sammelklage wegen Wettbewerbsverzerrung...

DeathMD 23. Jul 2018

Ich glaube der Grundkurs ist bei dir eher angebracht. Gewinn bedeutet, dass all deine...

PerilOS 22. Jul 2018

Da sollte sich Cook nicht drauf verlassen.

Apfelbaum 21. Jul 2018

Da wie alle keine Einblicke in Trumps Finanzen und konkrete Geschäfte haben, kannst du...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Golem.de live

Wir reden gemeinsam mit unserer Community über das große Spiel 2018, Red Dead Redemption 2, nach dem Test.

Red Dead Redemption 2 - Golem.de live Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs

Fantasy-Fanservice mit dem gelungenen Reigns - Game of Thrones, Musikpuzzles in Eloh und Gehirnjogging in Euclidean Skies: Die neuen Mobile Games für iOS und Android bieten Spaß für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Gaming Microsoft Research stellt Gamepads für das Smartphone vor
  2. Mobile-Games-Auslese Bezahlbare Drachen und dicke Bären
  3. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /