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Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit aus.
Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit aus. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Hand-Tracking: Spieler schleudern virtuell Feuerbälle auf Geister

Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit aus.
Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit aus. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Razers Hacker Dev Kit ist das erste Head-mounted Display, das per Leap-Motion-Erweiterung die Hände des Spielers trackt. Die Steuerung klappt intuitiv, unterliegt aber logischen Beschränkungen.

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Was Oculus VR bisher nur intern austestet, zeigt Razer bereits öffentlich: Das Hacker Dev Kit genannte Head-mounted Display unterstützt Hand-Tracking, die Bewegungen unserer Hände und Finger werden also ins Spiel übertragen. Oculus VR hat hierzu Nimble VR gekauft, Razer arbeitet mit Leap Motion zusammen und klemmt deren Controller ans Hacker Dev Kit.

Das Hacker Dev Kit ist Teil von Razers OSVR-Initiative (Open Source Virtual Reality). Ziel ist es, offene Hardware mit offener Software und offenen Schnittstellen anzubieten. Das Konsortium umfasst derzeit weitere Hersteller wie Bosch, Epic, Gearbox, Sixsense, Yei, Virtuix und Ubisoft.

Die uns gezeigte Version des Hacker Dev Kits ist identisch mit der, die wir bereits auf der CES im Januar 2015 in Las Vegas ausprobieren konnten: Das 5,5-Zoll-Display nutzt ein IPS- statt ein OLED-Panel, löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und stellt Bilder mit 60 Hz dar. Die Linsen sind durch einen cleveren Schiebemechanismus an den Pupillenabstand anpassbar. Durch die Justierung der Linsen eignet sich das Dev Kit auch für Brillenträger.

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Neu ist der an der Vorderseite angebrachte Leap-Motion-Controller, der mittels drei Infrarot-LEDs unsere Hand- und Fingerbewegungen trackt. Das klappt allerdings nur, wenn sich unsere Arme im stark begrenzten Sichtfeld des Leap Motion befinden, ansonsten setzt das Tracking logischerweise aus.

Schnelle Handbewegungen erfasst der Controller, das Head-Tracking des Razer Dev Kits hingegen überzeugte uns, verglichen mit Steam VR oder dem Rift, nicht; selbiges gilt für die Latenz des LC-Displays. Dafür ist die Steuerung intuitiv: Wir sollen Feuerbälle auf herumfliegende Geister schleudern.

Wer einmal einen Magier in einem Rollenspiel verkörpert hat, dreht sofort die Handinnenflächen nach oben, und wie erwartet, sehen wir Flammen nach oben züngeln. Ein Vorwärtsstoß mit der Hand schleudert den Feuerball grob in Richtung eines Geistes, die Zielhilfe erledigt den Rest.

Razer bietet das Hacker Dev Kit für 200 US-Dollar an, ab Juni 2015 soll es ausgeliefert werden. Das LC-Display soll durch ein OLED-Panel ersetzt werden, die Frequenz bleibt unverändert bei 60 Hz.


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Hotohori 30. Apr 2015

Aber auch nur auf über 400 Euro wegen dem schlechten Währungswechsel. Als ich mein DK2...

ms (Golem.de) 29. Apr 2015

Ja, kein Positional Tracking.



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