Hamoa: Qualcomms Nuvia-CPUs sollen 12-Kerne nutzen

Die kommenden Desktop-Chips von Qualcomm sollen eine extreme gute Leistung haben und sogar Grafikkarten unterstützen.

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Qualcomm will bald ins Geschäft mit Laptop- und Desktop-CPUs einsteigen.
Qualcomm will bald ins Geschäft mit Laptop- und Desktop-CPUs einsteigen. (Bild: Reuters)

Mit den kommenden Desktop-Prozessoren, die auf der Architektur des zugekauften Start-ups Nuvia basieren, will Qualcomm endlich auch groß in dem Marktbereich von Notebook- und Desktop-Chips einsteigen. Informationen des Entwicklers Kuba Wojciechowski zufolge könnten diese Chips zunächst mit einer Konfiguration aus 12 Kernen erscheinen.

Der erste Chip auf Grundlage der Nuvia-Designs soll den Codenamen Hamoa tragen - nach einem Strand auf der hawaiianischen Insel Maui. Der Chip soll demnach aus acht Performance- sowie vier Efficiency-Cores bestehen und über eine ähnliche Speicher- und Cache-Konfiguration verfügen wie Apples M1.

Es erscheint möglich, dass die nun genannten Informationen zu den CPUs auf ersten Tests der Hardware- und OEM-Partner basieren. Die Leistung der Chips soll außerdem "extrem vielversprechend" sein. Darüber hinaus plant Qualcomm offenbar zusätzlich zu den bisher schon unterstützten Notebooks künftig wohl auch klassische Desktop- und Workstationsysteme. So sollen auch diskrete Grafikkarten unterstützt werden. Die Erwartungshaltung an die neuen Chips ist hoch. Nuvia arbeitete zuletzt an einem ARM-basierten CPU-Kern, dem Phoenix, der extrem effizient sein soll. Qualcomm will zusätzlich dazu aber auch einen Server-Chip bauen, wohl ebenfalls auf Grundlage von Phoenix.

In diesem Frühjahr kündigte Qualcomm an, dass die neuen Prozessoren, welche auf der Architektur des zugekauften Start-ups Nuvia basieren, noch im Jahr 2022 an Kunden verteilt werden sollten. Geräte damit könnten dann im kommenden Jahr 2023 erscheinen. Für das Jahr 2024 erwartet der Hersteller dann einen "Wendepunkt" in Bezug auf Snapdragon-PCs, wohl dank einer breiten Verfügbarkeit. Das größte Problem auf dem Weg dahin dürfte die laufende Klage von ARM gegen Qualcomm wegen dieser Chips sein.

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