Hammerhead: Fahrrad-Navi Karoo setzt auf Kombi mit Companion App

Das New Yorker Unternehmen Hammerhead(öffnet im neuen Fenster) hat eine von Grund auf überarbeitete Version seines Fahrradnavis Karoo gezeigt. So wird das Gerät auch genannt - obwohl es als Nachfolger des Karoo 2 ( Test auf Golem.de ) eigentlich die Ziffer 3 im Namen haben müsste.
Der neue Radcomputer verwendet ein anderes Konzept für die Anbindung ans Internet, etwa für das Livetracking. Der Vorgänger hatte einen Slot für eine Sim-Karte, so dass das Gerät eine Art Android-basiertes Smartphone für den Fahrradlenker war.
Der neue Karoo unterstützt Sim-Karten nicht mehr, stattdessen benötigt er eine Verbindung zum Smartphone und zur darauf installierten Companion App. Das macht vermutlich vieles einfacher, hat aber einen Nachteil: Früher konnten Radsportler ihr Handy zu Hause lassen, nun muss es mit auf die Tour.
Zwar dürften alle Grundfunktionen des neuen Karoos auch offline verfügbar sein. Aber schon beim Vorgänger waren einige Elemente nur mit gekoppeltem Smartphone sinnvoll nutzbar, etwa ein Teil des Routings. Der neue Karoo soll laut Hersteller sogar vollständig mit dem Smartphone bedient werden können.
Hammerhead Karoo 3: Verfügbarkeit und Preis
Davon abgesehen verbesserte Hammerhead bei der Hardware des Karoos vieles: Das im Vorgänger herausragend gut ablesbare Touch-Farbdisplay ist nun heller - Details werden nicht genannt. Die Größe von 3,2 Zoll und die Auflösung von 480 x 800 Pixeln bleiben unverändert.
Der Arbeitsspeicher ist mit 4 GByte RAM doppelt so groß wie bisher. Der Datenspeicher - für Karten und Strecken - bietet 64 GByte anstelle von 32 GByte Platz. Der Prozessor taktet mit 2 GHz (bislang: 1,1 GHz).
Der Akku soll eine um 30 Prozent längere Laufzeit bieten. Wie viel das konkret ist, behält der Hersteller allerdings für sich; beim Karoo 2 wurde früher meist eine Laufzeit von 14 Stunden genannt. Der neue Karoo ist für rund 500 Euro erhältlich.



