Hamburger Datenschutzbeauftragter: Thomas Fuchs soll auf Johannes Caspar folgen

Die bisherige Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein soll Hamburgs Beauftragter für den Datenschutz werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Thomas Fuchs soll Nachfolger von Johannes Caspar werden.
Thomas Fuchs soll Nachfolger von Johannes Caspar werden. (Bild: Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein)

Der bisherige Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein, Thomas Fuchs, soll Hamburgs neuer Datenschutzbeauftragter werden. Die Wahl in der Bürgerschaft sei am 18. August geplant, teilten die rot-grünen Regierungsfraktionen am Donnerstag mit, die den Kandidaten gemeinsam vorschlugen.

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Es sei die erste Wahl, seit das Amt 2016 vollkommen unabhängig aufgestellt worden sei. Fuchs werde "einen guten Ausgleich zwischen den Belangen des Datenschutzes und der für Hamburg so wichtigen Digitalwirtschaft ermöglichen", sagte der justizpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Urs Tabbert, über den 56 Jahre alten Kandidaten.

Fuchs studierte laut Medienanstalt Jura, Philosophie und Europäisches Recht in Hamburg, Brüssel und Bremen. Nach dem zweiten Staatsexamen und einer freiberuflichen Tätigkeit als Rechtsanwalt trat er in den Staatsdienst der Stadt Hamburg ein. Er arbeitete von 1999 bis 2001 als persönlicher Referent des Wirtschaftssenators Thomas Mirow (SPD). Seit 2008 war er Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein.

Caspar hat deutschen Datenschutz geprägt

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar war nach zwölf Jahren regulär aus dem Amt geschieden. Nach Artikel 60a der Hamburgischen Verfassung darf der oder die Datenschutzbeauftragte maximal zwei Amtsperioden von jeweils sechs Jahren im Amt sein.

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In einem Interview mit Golem.de hatte Caspar seinem potenziellen Nachfolger mit auf den Weg gegeben: "Um viele neue Freunde zu gewinnen, ist das Amt keine Plattform - jedenfalls wenn man es richtig macht. Es wird viel an einem gezerrt. Im Positiven wie im Negativen, von der einen oder von der anderen Seite. Wem es unangenehm ist, Interessen entgegenzutreten, sollte sich hier nicht hineinbegeben. Die Unabhängigkeit, mit der wir ausgestattet sind, ist ja kein Selbstzweck: Es gilt, die informationelle Selbstbestimmung der Menschen zu schützen. Nicht jede oder jeder kann sich einen eigenen Anwalt leisten."

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