Hamburg: Facebook Deutschland zieht in die Nachbarschaft von Google

Die verfeindeten Internetkonzerne Facebook und Google werden Nachbarn. Ein Umzug in Hamburg führt dazu, dass die deutschen Belegschaften sich in der Mittagspause begegnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Larry Page
Larry Page (Bild: Norbert von der Groeben/Reuters)

Facebooks Team in Deutschland zieht in Hamburg in die unmittelbare Nachbarschaft von Google. Das berichtet das Onlinemagazin Meedia. Facebook zieht nach den unbestätigten Informationen in leerstehende Büroräume direkt hinter dem Axel-Springer-Bau. Google Deutschland hat in der ABC-Straße seinen Deutschland-Sitz.

Der Umzug von den aktuellen Räumlichkeiten am Rödingsmarkt werde Anfang 2015 stattfinden. Facebook werde an seinem neuen Sitz drei Stockwerke anmieten. "Im Februar 2010 haben wir uns bewusst für Hamburg als Standort für die Facebook Deutschland Zentrale entschieden. Die Hansestadt bietet für uns den idealen Mix aus Medien, Agenturen und Unternehmen. Als eine der schönsten Städte Deutschlands mit Elbe und Alster ist Hamburg zudem ein attraktiver Standort für potenzielle neue Mitarbeiter", sagte ein Facebook-Sprecher Meedia.

Die Internetkonzerne Facebook und Google gelten als verfeindet: Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg sagte im Januar 2013 über das Verhältnis zu Google: "Unsere Beziehungen sind nicht so, dass die Unternehmen wirklich miteinander reden."

Google-Chef Larry Page sagte im April 2012 über Facebook: "Es gibt eine Tendenz dazu, die Daten im Internet abzuschotten. Ich meine, unsere Freunde bei Facebook haben viele, viele, viele GMail-Adressen importiert und zugleich selbst keine Adressen rausgelassen. Und sie behaupten, dass die Daten nicht den Nutzern gehören, was absolut fadenscheinig ist. Es ist total unsinnig. Einmal war es möglich, alle Gmail-Kontakte in Facebook zu importieren. Wer aber am nächsten Tag versuchte, sie aus Facebook heraus zu exportieren, bemerkte, dass das nicht ging. Das haben sie eindeutig aus Konkurrenzgründen so gemacht."

Nachtrag vom 14. August 2014, 13:30 Uhr

Facebook-Sprecherin Tina Kulow sagte Golem.de: "Wir sind ein wachsendes Unternehmen und natürlich müssen wir sicherstellen, dass wir in Hamburg Büroräume haben, die uns genügend Platz bieten." Es sei zum jetzigen Zeitpunkt aber noch viel zu früh, über das "Wann, Wie oder Wohin" zu sprechen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /