• IT-Karriere:
  • Services:

Haltbarkeitsprüfung: Ford testet Autos mit Roboterfahrern

Ford will mit Hilfe von Robotern künftig die Haltbarkeit seiner Fahrzeuge testen und lässt sie auf einem abgesperrten Testgelände ans Steuer. Für menschliche Testfahrer wären die Tests zu anstrengend, meint Ford.

Artikel veröffentlicht am ,
Roboter als Testfahrer bei Ford
Roboter als Testfahrer bei Ford (Bild: Ford)

Ford ist nach eigenen Angaben der erste Autohersteller, der mit Robotern seine Fahrzeuge auf einen Testparcours schickt, der dazu gedacht ist, die Haltbarkeit der Fahrzeuge unter extremen Bedingungen zu überprüfen. Zunächst sollen die Kleinlaster und Vans des amerikanischen Herstellers damit getestet werden, darunter der neue Transit, der 2014 auf den Markt kommen soll.

Stellenmarkt
  1. cadooz GmbH, Hamburg
  2. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München

Die Tests finden im US-Bundesstaat Michigan statt. Den Einsatz der Roboter begründet Ford mit den strapaziösen Testbedingungen, die menschlichen Fahrern kaum auf längere Zeit zuzumuten seien. Ersetzt werden sollen sie dennoch nicht.

Das Robotermodul übernimmt das Steuer des Wagens und kann auch bremsen und beschleunigen. Dabei soll das Fahrzeug einen vordefinierten Weg abfahren, während eine Kamera und GPS-Sensoren die Position überwachen. Sollte das Fahrzeug dennoch vom Weg abkommen, kann es notfalls aus der Ferne gestoppt oder umgelenkt werden.

Ein vollautonomes Fahren auf öffentlichen Straßen, wie es beispielsweise Google bei seinen Roboterautos forciert, plant Ford zwar nicht, dennoch sind Sensoren in den Testwagen installiert, die andere Fahrzeuge und Fußgänger erkennen und notfalls ein Bremsmanöver durchführen können.

  • Ford-Testroboter am Steuer des neuen Transit (Bild: Ford)
Ford-Testroboter am Steuer des neuen Transit (Bild: Ford)

Die Ford-Testroboter sollen die Fahrzeuge über Bordsteine, Metallgitter, Schlaglöcher und Ähnliches manövrieren, um innerhalb kurzer Zeit die Belastungen von einem zehnjährigen Fahrbetrieb zu simulieren.

Ford hat die Roboter-Testfahrer zusammen mit der US-Firma Autonomous Solutions entwickelt. Den Angaben von Mel Torrie, Chef von Autonomous Solutions, zufolge können die Entwicklungen auch in anderen Bereichen wie dem Bergbau, der Landwirtschaft und beim Militär eingesetzt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 172,90€
  2. 69,90€ (Bestpreis)
  3. (u. a. Razer Basilisk Ultimate Wireless Gaming-Maus und Mouse Dock für 129€, Asus ROG Strix G17...
  4. (u. a. Samsung GQ65Q80T 65 Zoll QLED für 1.199€, Corsair HS60 Over-ear-Gaming-Headset Carbon...

Hu5eL 20. Jun 2013

Arm Gebrochen? ... Tapen wir -.-

Neuro-Chef 18. Jun 2013

Hier in der Nähe habe ich eine derartige 30er Zone, die von vielen als Abkürzung zur...

Neuro-Chef 18. Jun 2013

Brauchen sie nicht uebedingt , allerdings bedient sich das ähnlich wie Automatik, daher...

Casandro 17. Jun 2013

Das verspricht man schon seit 30+ Jahren. Was draus geworden ist noch nichts und das wird...

ichbinhierzumfl... 17. Jun 2013

ach geil :) der autopilot :) Airplane! halt ;) oder für die ahnungslosen, Die...


Folgen Sie uns
       


VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview

Wir haben uns mit dem Präsidenten der VideoLAN-Nonprofit-Organisation unterhalten.

VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /