• IT-Karriere:
  • Services:

Halo Infinite: "Wir wenden uns wieder dem ursprünglichen Grafikstil zu"

Nach rund einer Woche voller Häme wegen der Grafik von Halo Infinite äußern sich die Entwickler dazu - plus Infos über Koop und Splitscreen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork aus Halo Infinite
Artwork aus Halo Infinite (Bild: Microsoft)

Ein Mitarbeiter des zu Microsoft gehörenden Entwicklerstudios 343 Industries hat sich in einem längeren Blog-Beitrag an die Community gewandt. Es geht vor allem um die Kritik an der Grafik von Halo Infinite nach einer Präsentation der Kampagne am 23. Juli 2020.

Stellenmarkt
  1. HRI IT-Services GmbH, Berlin
  2. RATIONAL Wittenheim SAS, Wittenheim (Frankreich)

Die Community hatte unter anderem über simpel aussehende Gegner gespottet sowie über langweilige Umgebungsgeometrie, Pop-ups, schlechte Beleuchtung und starr stehende statt im virtuellen Wind schwankende Bäume. "In vielerlei Hinsicht sind wir uns hier einig", schreibt 343 Industries. "Wir müssen uns noch um einige dieser Bereiche kümmern und die Darstellung für das fertige Spiel verbessern."

Teilweise sei die Optik aber Absicht. Nach den teils recht bunten letzten Serienteilen habe man beschlossen, sich wieder "dem ursprünglichen Grafikstil" der ersten drei Halo zuzuwenden. "Das führt zu kräftigeren Farben, saubereren Modellen und Objekten mit weniger Rauschen, obwohl dies nicht weniger Details bedeutet."

Das Team arbeite nun daran, die Kritik aus der Community aufzugreifen und die Grafik zu verbessern. Das dürfte stressig werden: Soweit bekannt, ist Halo Infinite als einer der Starttitel für die Xbox Series X vorgesehen.

Zwar gibt es noch keinen Erscheinungstermin für die Konsole und damit auch nicht für das Actionspiel. Allgemein wird aber mit der Veröffentlichung im November 2020 gerechnet. Somit bleiben dem Studio nur noch rund drei bis vier Monate, was extrem wenig Zeit für sichtbare Verbesserungen bei der Grafik ist.

Der bei der Präsentation vorgeführte Code sei übrigens ein paar Wochen alt gewesen. Das klingt glaubwürdig - anders als die unmittelbar nach der Vorführung durch Foren und soziale Netzwerke gereichte Spekulation, dass die Version von der E3 2019 stamme.

Halo Infinite verwendet eine neue Version der Slipspace-Engine. Das Actionspiel soll auf der Xbox Series X auch in 4K-Auflösungen mit einer Bildrate von 60 fps laufen. Laut den Entwicklern wird für jedes Pixel so viel Rechenaufwand betrieben, dass ungefähr zehnmal so viel Leistung wie im unmittelbaren Vorgänger nötig ist.

Neben der Grafik spricht 343 Industries im Blog auch einige weitere Elemente des Spiels an. Vor allem wichtig: In der Kampagne sollen zwei Spieler im Split-Screen- und bis zu vier Spieler im Online-Koopmodus antreten können. Außerdem ist nun offiziell bestätigt, dass die PC-Version nicht nur über den Microsoft Store, sondern auch über Steam erscheinen wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. SanDisk Ultra 512GB MicroSDXC Speicherkarte + SD-Adapter für 72,99€, Western Digital 10...
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Kahmu 03. Aug 2020 / Themenstart

Es hatte bei Quake 3 damals einen ganz einfachen Grund: Die Kollisionsabfrage war an die...

sofries 02. Aug 2020 / Themenstart

Ich habe ja nichts gegen back to the roots, aber wenn eine neue Generation an Konsolen...

bark 01. Aug 2020 / Themenstart

Acha du hast halo nie wirklich gespielt...in der Checkliste fehlen halt alle...

Eheran 31. Jul 2020 / Themenstart

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

wurstdings 31. Jul 2020 / Themenstart

Das was man auf deinem Bild sieht nennt sich "global illumination" Lichtstrahlen werden...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
IT in Behörden: Modernisierung unerwünscht
IT in Behörden
Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.
Ein Bericht von Andreas Schulte

  1. ITDZ Glasfaserausbau für Berliner Schulen nicht mal beauftragt
  2. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  3. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland

8Sense im Test: Vibration am Kragen gegen Schmerzen im Rücken
8Sense im Test
Vibration am Kragen gegen Schmerzen im Rücken

Das Startup 8Sense will mit einem Ansteckclip einer Bürokrankheit entgegenwirken: Rückenschmerzen. Das funktioniert - aber nicht immer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Rufus Cuff Handgelenk-Smartphone soll doch noch erscheinen
  2. Fitnesstracker im Test Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
Coronavirus und Karaoke
Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang

Karaokebars sind gefährliche Coronavirus-Infektionsherde. Damit den Menschen in Japan nicht ihr Hobby genommen wird, gibt es nun ein System, das auch mit Mundschutz gute Sounds produzieren soll.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
  2. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  3. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz

    •  /