Halo bei Sky: Die große Serie zum erfolgreichen Game

Es gab schon Filme und Webserien zu Halo, der große Wurf fehlte bislang aber. Ist die neue Serie nun ein solcher?

Artikel von Peter Osteried veröffentlicht am
Pablo Schreiber spielt den Master Chief John-117. In weiteren Rollen sind unter anderem Natascha McElhone und Bokeem Woodbine zu sehen.
Pablo Schreiber spielt den Master Chief John-117. In weiteren Rollen sind unter anderem Natascha McElhone und Bokeem Woodbine zu sehen. (Bild: Rich Fury / Getty Images for SXSW)

Es hat schon viele Bemühungen gegeben, die erfolgreiche Game-Reihe Halo filmisch umzusetzen. Große Filme waren geplant, sie alle versauerten aber in der Development Hell und gingen nie in Produktion. Im Lauf der Jahre gab es mehr als 200 Drehbücher zu verschiedenen Inkarnationen der Umsetzung.

Inhalt:
  1. Halo bei Sky: Die große Serie zum erfolgreichen Game
  2. Wer sind die Guten, wer die Bösen?

Nun ist am 24. März eine neue Serie gestartet, an deren Entwicklung sogar Steven Spielberg beteiligt war und bei der er als eine Art Pate fungierte. Das Budget für die Serie lag bei 90 Millionen US-Dollar.

Es ist wie gesagt nicht das erste Halo-Projekt: Webserien und kleinere Produktionen rund um das Spiel gab es schon vorher, eine Verfilmung, die man als definitive Adaption des Games hätte ansehen können, aber nicht. Umso mehr Hoffnungen setzten die Fans auf die neue Serie, die für den Streaming-Dienst Paramount+ produziert wurde und hierzulande bei Sky debütiert. Denn was bis zur Premiere gezeigt wurde, atmete den Geist der Vorlage.

Aber eines gleich vorweg: Gamer werden mit Halo wahrscheinlich nicht ganz glücklich werden. Denn die Schöpfer Steven Kane und Kyle Killen gehen eigene Wege, das hatten sie bereits im Vorfeld erklärt. Die Schwierigkeit der Umsetzung eines Spiels wie Halo ist natürlich, dass es kaum eine Story im eigentlichen Sinne gibt. Es ist ein Ego-Shooter, dessen Story-Hintergrund interessant ist. Als Fernsehserie muss man darauf aufbauen, vor allem aber: alles ausbauen.

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Die grundlegende Story ist, dass das UNSC, das Weltraumkommando der Vereinten Nationen, sich im Krieg mit Rebellen befindet, die die Unabhängigkeit erlangen wollen. Eine der Rebellensiedlungen auf dem Planeten Madrigal wird angegriffen - allerdings nicht von den Spartans, den Elitekriegern des UNSC, sondern von außerirdischen Kämpfern des aus vielen verschiedenen außerirdischen Nationen bestehenden Covenant.

Die Spartans kommen tatsächlich zu Hilfe, aber da sind praktisch schon alle tot - mit Ausnahme eines Teenager-Mädchens namens Kwan, das den Tod seines Vaters mitansehen musste. Der Master Chief John-117 rettet sie und findet später ein außerirdisches Artefakt, hinter dem die Angreifer her waren. Als er es berührt, wird es aktiviert - und verändert etwas in ihm. Niemals zuvor hatte er die Befehle des UNSC in Frage gestellt. Als man bei der Rückreise zum Planeten Reach von ihm jedoch verlangt, Kwan zu töten, weigert er sich.

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Der Anfang ist etwas holprig

Sky hat uns Zugriff auf die ersten beiden Folgen gewährt. Entsprechend ist diese Kritik natürlich nur eine vorläufige, da man sehen muss, wie sich die Serie in ihrer ersten, aus neun Episoden bestehenden Staffel noch machen wird. Der Anfang ist aber etwas holprig.

Auf der Bonusseite hat man gleich in den ersten Minuten der ersten Folge einen großen Kampf, bei dem die Spartans zeigen können, was sie draufhaben. Es gibt auch Aufnahmen aus der Perspektive des Master Chiefs - eine klare Hommage an den Ego-Shooter-Look des Games.

Überhaupt bieten Kane und Killen einiges, was das Herz der Fans höherschlagen lässt. Sie wissen, was Fanservice bedeutet, denn der Look der Show ist geradezu perfekt. Wer sich in der Welt der Games wohlfühlt, tut das auch in der Serie.

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Wer sind die Guten, wer die Bösen? 
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