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Die Rotorblätter sind größer als heutige

Die Daten des Riesenrads beeindrucken: Die Flügel werden mit einer Länge von 107 Metern fast 20 Meter länger sein als die heutigen Rekordblätter. Wie und woraus sie gebaut werden, hält der Konzern noch weitgehend geheim. Klar ist, dass das teure Karbon erstmals eine wesentliche Rolle spielen wird, auf den man bei GE bislang verzichtete, wie Alf Henryk Wulf, Chef der GE Power AG, verrät. Gefertigt werden die Riesenflügel direkt am Wasser, im nordfranzösischen Hafenstädtchen Cherbourg, wo der US-amerikanische Konzern bereits eine Fabrik betreibt.

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Auch der direkt angetriebene Permanent-Magnet-Generator wird in Frankreich gebaut, in der Hafenstadt St. Nazaire am Atlantik. Wie groß und schwer der Generator sein wird, verrät GE nicht. Es ist das Detail, auf das die Branche gespannt schaut. Laut GE wird es eine sehr leichte Gondel. Kein Geheimnis macht der Konzern daraus, dass eine einzige Haliade-X Strom für 16.000 Haushalte produziert. Eine Windfarm mit 60 Anlagen versorgt demnach rund 1 Million Haushalte.

GE will einen weiteren Rekord brechen

Der US-Konzern will mit dieser Anlage noch einen weiteren Rekord brechen: den des sogenannten Bruttokapazitätsfaktors. Er vergleicht die erzeugte Energie mit der maximal erzeugbaren Energiemenge in einem gewissen Zeitraum. In dieser Disziplin will GE fünf bis sieben Punkte über dem aktuellen Branchen-Benchmark liegen.

In der Windbranche ist man allerdings skeptisch, was das Riesenrad angeht. GE hat zwar bereits rund 50.000 Windräder installiert. Aber fast ausschließlich an Land. Erfahrungen auf See fehlen also weitgehend. Doch das ist für Jérôme Pécresse, President und CEO von GE Renewable Energy, kein Problem. Er stellte bei der Präsentation des Windrads klar, dass diese Anlage nicht das Ende, sondern der Anfang einer neuen Ära sei. Das zu glauben, fällt nicht schwer: GE ist einer der größten Konzerne der Welt, finanzstark und mit viel Expertise in etlichen Bereichen ausgestattet.

Laut Alf Henryk Wulf hat GE mit der Anlage die Märkte in Europa im Fokus. Genauso aber die kommenden Märkte in den USA und Asien, wo in den nächsten Jahrzehnten viele, viele Windturbinen aufgestellt werden könnten. Die Riesenräder ließen sich sogar auf schwimmenden Fundamenten errichten, heißt es bei GE. Damit kämen auch Gegenden infrage, in denen das Wasser für überdimensionale Stahlkonstruktionen zu tief ist - und das sind global gesehen die meisten.

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 Haliade-X: General Electric will das größte Windrad der Welt bauen
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Schneiderhahn 12. Jun 2018

Sehe ich genauso. Die Kernfusionsforschung ist beinahe zum Erfolg verdammt oder welche...

subjord 11. Jun 2018

Die Anlagen wurden doch meistens so gebaut, dass der Schlagschatten keine Häuser trifft...

twiro 10. Jun 2018

Schon passiert, aber Danke für den Tipp! Die Strompreise in der (ja eigentlich teuren...

irisquelle 09. Jun 2018

Also eine solche Anlange offshore zu errichten und bei den dort herrschenden...

irisquelle 09. Jun 2018

Die Lärmbelästigung durch Windkraftanlagen ist Offshore kein Thema, das die Menschen...


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