Half-Life Black Mesa angespielt: "Good Morning, Mr. Freeman"

Die Entwicklung von Black Mesa ist abgeschlossen. Diese von Fans produzierte Neuauflage des ersten Half-Life sieht klasse aus, spielt sich sehr gut und ist die momentan bestmögliche Vorbereitung auf Alyx.

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Szene aus Black Mesa
Szene aus Black Mesa (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)

Verdammt - auch in Black Mesa schaffen wir es als Gordon Freeman einfach nicht, pünktlich zum Dienst in den Forschungslaboren zu erscheinen. Das ist natürlich nicht ernst gemeint: Weder können wir die Bahnfahrt im Intro beschleunigen noch sonst etwas tun. Und auch die Katastrophe in der Reaktorkammer können wir nicht verhindern. Das ist einerseits tragisch - andererseits aber auch gut, weil das Abenteuer von Gordon Freeman so seinen Lauf nehmen kann.

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Ab dem 5. März 2020 ist Black Mesa auf Steam als (zumindest vorerst) fertige Version erhältlich. Das Actionspiel ist eine Neuauflage des 1998 von Valve produzierten Klassikers Half-Life. Black Mesa wurde von einem Team namens Crowbar Collective mit offizieller Unterstützung von Valve innerhalb der vergangenen 13 Jahre auf Basis der Source-Engine produziert.

In 20 Kapiteln erleben wir als Gordon Freeman, wie es zuerst zum Unglück in der Reaktorkammer kommt und wie die in New Mexico gelegene Forschungsstation Black Mesa dann erst von Außerirdischen sowie etwas später aus vorerst unbekanntem Grund von feindlichen Elitesoldaten gestürmt wird. Am Ende verschlägt es uns in die Alienwelt Xen.

Die Entwickler selbst bezeichnen Black Mesa nicht als Remake, sondern als Re-Imagining, was wir hier als Rückbesinnung übersetzen würden. Das Programm bietet eine einigermaßen zeitgemäße Grafik - nicht ganz auf aktuellem Stand, aber sehr viel besser als das veraltete Original und überhaupt schön anzusehen.

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Die Umgebungen und alle Elemente der Handlung folgen sehr weitgehend dem Original, es gibt aber ein paar zusätzliche, gut gemachte 3D-Rätsel. Etwa, wenn es darum geht, Türen zu öffnen oder einen Weg durch versperrtes Territorium zu finden.

Die weitaus größten Verbesserungen gibt es auf der Alienwelt Xen. Im Original waren die Abschnitte bei vielen Spielern regelrecht verhasst, weil es statt der taktisch angehauchten Feuergefechte mit Elitesoldaten plötzlich darum ging, in übertrieben bunten Umgebungen von freischwebenden Plattformen nicht in die Tiefe zu fallen.

Xen sieht nun wesentlich interessanter aus, wir nehmen keinen Fallschaden mehr, und es gibt viele gelungene Rätsel. Auch ein kleines, aber für die späteren Half-Life nicht unwichtiges Handlungsdetail hat Crowbar Collective angepasst. Bei den Spielern der Beta kam das gut an - nur der deutlich niedrigere Schwierigkeitsgrad im Vergleich mit dem Anfang hat für Kritik gesorgt.

  • Am Anfang ist alles friedlich in der Forschungsstation Black Mesa. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
  • Gemeinesam mit einem Sicherheitsbeauftragten bekämpfen wir Feinde. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
  • Die ikonische Introfahrt ist auch in Black Mesa enthalten. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
  • Xen wirkt farbenfroher als im Original. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
  • Am Start von Black Mesa geht es stellenweise recht gruselig zu. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Aliens greift uns an... (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
  • Im Grafikmenü können wir das Spiel an unseren Rechner anpassen - jeder halbwegs flotte PC sollte aber mit dem Programm klarkomme. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt drei Schwierigkeitsgrade mti spürbaren Auswirkungen. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)
Am Anfang ist alles friedlich in der Forschungsstation Black Mesa. (Bild: Crowbar Collective/Screenshot: Golem.de)

Black Mesa ist nur über Steam für rund 18 Euro als rund 12 GByte großer Download erhältlich. Das Spiel bietet englische Sprachausgabe und wahlweise deutsche Untertitel. Das nächste Half-Life von Valve ist das für den 23. März 2020 angekündigte VR-Actionspiel Alyx.

Fazit

Black Mesa ist ein Fest für Fans von Half-Life. Wer das Original damals nicht gespielt hat, kommt als Gordon Freeman in den Genuss eines tollen Actionspiels. Und wer den Klassiker schon kennt, hat zusätzlich noch Freude am Wiederentdecken und am Vergleichen mit seinen Erinnerungen. Die Grafik der Neuauflage wirkt gelungen, die Feuergefechte und das Drumherum ebenso. Über die relativ starken Änderungen bei der Gestaltung von Xen kann man sich zwar grundsätzlich streiten, aber Spaß hat man in der Alienwelt.

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3456789 29. Mär 2020

Mir ist es auch aufgefallen. Die Einstellungen fürs Laufen und Zurückgehen funktuonieren...

MCCornholio 11. Mär 2020

Ich kann Prey empfehlen. Ist zwar auch nicht mehr tau frisch aber nicht so alt wie Halflife

MCCornholio 11. Mär 2020

Hab es am WE durchgesuchtet. Kann die Kritikpunkte teilweise nachvollziehen das hat mich...

MickeyKay 11. Mär 2020

Wie bitte? Das sah doch pottenhässlich aus! Augenkrebs!

zilti 08. Mär 2020

Au man! augenroll So kann man es natürlich auch verhunzen.



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