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Verfügbarkeit und Fazit

Wir haben Alyx mit einer rund 500 Euro teuren Oculus Rift S (das von Valve für Alyx empfohlene Index-Headset ist nicht lieferbar) gespielt. Mit dem Headset hatten wir keinerlei Probleme: Die Einrichtung und der Programmstart über Steam und Steam VR hat auf Anhieb geklappt.

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Die Grafik empfanden wir in der virtuellen Realität (anders als im zuschaltbaren 2D-Fenster auf dem Bildschirm) als sehr gut. Die Bedienung mit den Standard-Eingabegeräten der Rift S hat ebenso klasse funktioniert wie das Tracking - etwa wenn wir aus einem Fenster lehnen und ums Eck linsen.

Half-Life Alyx ist nur als Download über Steam für Windows-PC erhältlich, der Preis liegt bei rund 50 Euro. Das Actionspiel setzt ein Virtual-Reality-Headset voraus. Letztlich läuft das Programm mit allen einigermaßen weit verbreiteten PC-basierten Endgeräten, die Steam VR unterstützen.

Die Sprachausgabe erfolgt auf Englisch, dazu gibt es deutsche Untertitel. Wir hatten oft Schwierigkeiten, gleichzeitig zuzuhören, dabei die Untertitel zu lesen und uns fortzubewegen oder andere Aktionen durchzuführen.

Fazit

Ein derart gutes Spiel wie Half-Life Alyx hätte die Virtual-Reality-Branche vor ein paar Jahren gebraucht. Nach vielen mäßigen, einigen gelungenen und einer Handvoll sehr guter VR-Games ist Alyx das erste echte Meisterwerk, bei dem praktisch alles stimmt: Die Steuerung und der Spielfluss wirken gelungen, es gibt wunderbar immersive Rätsel und tolle Kämpfe, die Welt ist stimmig und die Handlung spannend.

Alyx ist übrigens das erste VR-Game, bei dem wir vor dem Spielen nicht diesen initialen Widerstand überwinden müssen, die Kabel zu entwirren und das Headset aufzusetzen, um dann nach und nach einzutauchen und Spaß zu haben. Stattdessen haben wir uns schon morgens aufrichtig gefreut, so bald wie möglich wieder nach City 17 zu reisen und neue Herausforderungen bewältigen zu können.

Man merkt deutlich, dass Valve das Spiel - vermutlich wieder mit Datenanalyse - bis zum Gehtnichtmehr auf ein möglichst gutes Nutzererlebnis hin optimiert hat. Nachhaltig frustrierende Stellen finden sich nicht, der Fluss aus bewältigbaren Aufgaben und Belohnungen ist perfekt dosiert und genau im richtigen Maß abwechslungsreich.

Trotzdem haben wir Zweifel, ob das reicht, Virtual-Reality-Gaming noch zum Erfolg zu führen. Half-Life Alyx ist zwar der erste echte VR-Systemseller, aber mit Headset halt auch ein sehr teures Vergnügen. Wer kompatible Hardware besitzt, sollte sich Alyx unbedingt zulegen. Aber wer keine VR-Brille hat, wartet vielleicht doch besser auf das nächste reguläre Half-Life - oder auf das Ende der Coronakrise, um sich von einem Kumpel ein Headset zu leihen.

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Astorek 06. Apr 2020 / Themenstart

Die Oculus Quest kann offiziell einen Bereich von 10x10m erfassen - ohne externe...

kuhpunkt 30. Mär 2020 / Themenstart

Hatte er die Optionen für Zuschauer aktiviert? Da kann man einiges ausbügeln.

quineloe 30. Mär 2020 / Themenstart

Ich spiel mit meiner 5-jährigen Tochter sehr gerne Doom Eternal. Im Ernst, ich sehe das...

LH 30. Mär 2020 / Themenstart

Auch ich habe bei mir beobachtet, dass das Unwohlsein sehr abhängig von der...

kuhpunkt 30. Mär 2020 / Themenstart

Auf die Index Controller würd ich aber wenigstens aufrüsten. Viel besser als die Vive Wands.

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